Flickr 2005-2022

most popular photos on flickr
Die “most popular photos” in meinem Flickr. Eine bunte Mischung.

Ich erinnere mich noch an den Juli 2005, als ich mein Konto bei Flickr eingerichtet hatte. Damals lebten wir das Web 2.0, lasen Blogposts, kommentierten in langen Abhandlungen kürzere Blogbeiträge und kämpften mit einem sehr frühen WordPress, dass noch eine sehr rudimentäre Bilderverwaltung hatte und erst später eine aufgebohrte Mediathek bekam.

Flickr war unsere favorisierte Bilddatenbank, weil man seine digitalen Fotos an einem Ort hochladen konnte, wo auch andere Nutzer ihre Bilder abspeichern. Diese Bilder waren über Tags auffindbar, man konnte sie verschiedenen Gruppen zuordnen, konnte sie in einem Rutsch bearbeiten und sortieren und ihnen sogar beim Hochladen schon eine Verwertungslizenz zuordnen. Bei mir war das natürlich die Creative Commons Lizenz, weil sharing is caring und wenn das in einem nicht-kommerziellen Rahmen bleibt, dann ist es ja okay. Natürlich hielten sich nicht alle Nutzer dran, meine Bilder landeten oft woanders oder wurden eher ohne als mit Angabe der Quelle auf anderen Websites wiederverwendet. Continue reading “Flickr 2005-2022”

Hallo, ich habe da mal eine Frage…

Liebe Lufthansa,

Deutsche Lufthansa Lufthansa DE on Twitter

bei Twitter auf das folgende Formular verweisen…

965654

…ist so ziemlich das Dämlichste, was ich seit meiner Anfrage bei einer Frankfurter Behörde via E-Mail (Schreiben kam als eingescanntes Word Dokument via E-Mail zurück) gesehen habe. Einfach weil es aus Sicht der Kunden total frustrierend ist und den SINN von Twitter (“zwanglose Kommunikation”) total untergräbt. Und da kann das o.g. Formular noch so optimiert in die Geschäftsprozesse passen und gut dabei helfen, den richtigen Ansprechpartner zu finden… aus meiner Sicht (“Ich will mal schnell eine Frage beantwortet haben”) ist das völlig unbrauchbar und ein MEGAFAIL.

on e-mail

It surprises me how popular e-mail still is after all these years.

Or maybe not.

The e-mail pros:

  • workload measured via inbox
  • can be shared
  • runs on most devices

I’ve been wondering lately if I should offer my next website via e-mail only. Why not? It’s the service most people use. It’s what they know.

I am also writing this as I am preparing a newsletter with selected stories for a company. They don’t run a blog, do not have an RSS feed and the newsletter is their only broader publication next to specific scientific publications. When I showed them a blog solution, they asked for the “subscribe via e-mail” widget.

We’re having March 2011, with Facebook and Twitter already limiting the attention span of most readers, we know that videos with a length of 15-30 seconds are the most popular and yet what matters the most are e-mails that will block your inbox and increase your workload. Amazing.

And all of this while I am forced to work with Office 2007 (because my client also does) which comes with its own MS-Office html rendering engine (instead of using the one that came with MSIE – the only good part about MSIE), while we still haven’t found a solution to the html/txt-only question, while e-mail security is still an unsolved mystery for most users and while there are still too many “standards” (7bit, mime, max mail size and so on).

E-Mail, it seems, is like cockroaches or even morse code. Meant to survive because it’s just damn simple & established.