Lamy aion

Ein Gutschein für einen Kauf bei Amazon bewog mich dieser Tage zum Kauf eines neuen Füllers. Damit fängt es eigentlich schon an, weil man Füller eigentlich nicht im Versandhandel kauft. Heutzutage schreibe ich immer weniger mit der Hand – die normale Kommunikation erfolgt überwiegend digital – da macht es Sinn, die wenigen Dinge mit Tinte aufzuschreiben. Mit Kugelschreibern schreibe ich nicht so gerne, und viele modernen Tintenroller kratzen mir auch zu sehr (bis auf diese empfehlenswerte Ausnahme). Bei den Kugelschreibern hatte ich als Kind schon immer Geräte von Lamy (mit M16-Mine) und sogar einen Fisher SpacePen, weil mein Vater einen Tick hatte und sich regelmäßig in einem Schreibwarengeschäft irgendwelche Stifte kaufen musste. Nachdem hier die Mitbewohnerin mit ihrem Handlettering angefangen hat und ich diese Brush Pens von Tombow kennengelernt habe, kann ich das alles auch besser verstehen. Vor allem aber seitdem ich aus dem Nachlass meines Vaters zwei alte Lamy-Füller (Lamy 2000 und Lamy Profil) mitgenommen und wieder instandgesetzt habe, kann ich diese ganze Faszination rund ums Füllerthema online sowie offline einigermaßen nachvollziehen.

Die tägliche Füllerauswahl

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Über das Lesen

Eine Beilage im aktuellen Schulz-Spiegel, der Literatur Spiegel, mit einem A bis Z an Autoren, deren Bücher anlässlich der bevorstehenden Buchmesse veröffentlicht oder besprochen werden.

Bla Bla Bla

„Wer soll das alles lesen?”, denke ich mir, und lese trotzdem weiter. Wir. Wir Leser. Wir, die nicht aufhören können, weil das Lesen so asynchron geschieht und damit alle möglichen Gedanken eingefangen und Gefühle erzeugt werden können. Wir, die sich an all dem teilweise ergötzen und nicht vom Lesen an sich erschlagen werden, sondern eher von der Vielfalt. Und der Fülle an Informationen.

Anders die Masse da draußen, die einerseits selber keine längeren Texte schreibt, andererseits bei längeren Texten nach einer kurzen (!) Zusammenfassung sucht („tl;dr”) oder gar nicht erst weiterliest. So erlebe ich es jeden Tag. Lange Texte werden nicht mehr gelesen. Möchte ich eine Antwort auf meine E-Mails, formuliere ich nur noch kurze Ein-, Zweizeiler. Es interessiert niemanden mehr. Oder sie nehmen sich nicht mehr die Zeit dafür. Schlimmer: Es werden lieber Anzeigenblätter durchstöbert und Preise verglichen, aber für längere Texte außerhalb des Berufslebens wird immer weniger Zeit investiert. Und es betrifft alle Menschen, also selbst die Leser der Wochenzeitschrift „Die ZEIT”, die ihre LeserInnen mit viel zu vielen Texten und teilweise belanglosen Inhalten quält. Vorfilterfunktion adé. Rosamunde Pilcher im ZDF mag da manchmal leichtere und passivere Kost sein als das x-te Feuilleton Special zu irgendeiner Inszenierung. Texte über Texte, die eigentlich nur eines beweisen: Die eigene Überheblichkeit, die einen immer kleiner werdenden Markt bedient. Wer soll das alles lesen? Seriously, wer? Und: Alles?

Twitter hat mir in all den Jahren geholfen, meine Mails kürzer zu fassen. Und eine Rückmeldung meiner Schwester vor vielen Jahren, dass niemand „Zeit für Deine langen Romane” habe. Mittlerweile kommunizieren wir primär über WhatsApp. Emojis. Kurz, knapp, reicht. Für mehr und Hintergründe ist doch eh keine Zeit. Oder doch?

Ähnlich verhält es sich mit Serien bei Netflix & Co., die wir alle noch anschauen müssen und die wir dann eigentlich nur deswegen durchbingen, weil sie in 8 Tagen offline gehen. Es ist zu viel von allem, es kommt zu viel gleichzeitig an, und nicht jeder nimmt sich die Zeit für all diese kleinen und interessanten Inhalte. Vor diesem Hintergrund wundert es mich immer wieder, dass es jetzt in 2017 noch so viele Publikationen gibt, die diese neue Konsumkultur nicht mehr richtig bedienen. Geht es nicht auch kürzer? Oder anders gefragt: würde es etwas ändern, wenn ein Buch mit beispielsweise 280 Seiten nur noch 50 Seiten lang wäre? Zeitungsartikel, die das Wesentliche auf ein paar Sätze herunterbrechen? Wochenzeitungen, die man in einer Stunde durcharbeiten kann und dann aber auch alles durchgelesen hat? Gar eine Buchmesse, die sich in Zeiten der Aufmerksamkeitsökonomie vor allem dem Zeiteinsatz bzw. dem Aufmerksamkeitsthema widmet?

Für mich ist schreiben und lesen ein unvermeidbarer Akt. Meine Gesprächspartner, denen ich längere E-Mails schreiben darf (und manchmal auch eine längere Antwort erhalte), kann ich aber mittlerweile an einer Hand abzählen. Schöne neue Welt.

Kulturbeutel #carryology

Was ist das für 1 Leben, in dem die Vernunft siegt?

Irgendwann in den letzten Jahren – wahrscheinlich kurz nachdem mein alter Kulturbeutel von einem Haufen Spinnenbabies als Brutstätte missbraucht wurde – habe ich bei den meisten Reisen nur noch diese Zip-Beutel als Kulturbeutel (“wash bag”) verwendet. Es muss ja eh immer vorgezeigt werden wenn man fliegt, und was soll ich mir da die Mühe mit einem System machen, das dann auch eh nur als Ablage für vergessene, alte Pflaster, alte Salben und anderen Kram missbraucht wird, den man auf einer Reise eigentlich weniger braucht. Im Aussortieren liegt die Kraft; im Auskommen mit den wenigen Dingen, die man(n) so braucht. Also Zahnpasta, Zahnbürste, Haargel, Deo.  Read more →

Der Blog / Das Blog

Damals in 2005 hatte ich aus drei Gründen mit dem Bloggen angefangen. 1. Weil mein Kumpel Mzeecedric schon länger ein eigenes Blog hatte und ich darauf öfter kommentierte, 2. weil man über ein eigenes Blog eigene Inhalte in diesem Internet veröffentlichen kann, ohne dass diese einer redaktionellen Zensur unterliegen oder irgendwelche Leserwünsche* erfüllen müssen und 3. weil es auch schon damals mitteilenswerte Gedanken gab, die wir heute eben in Form von YouTube Vlogs, Tweets und Facebook-Kommentaren im Netz hinterlassen. Damals meinte meine Mutter übrigens noch, dass es ja alles ganz nett sei, aber frug auch zugleich, wer das denn alles lesen wolle. Mittlerweile hat sie selber ein iPad und ruft an, wenn ich mal keine Bilder bei Instagram poste. “Junge, alles klar bei Dir? Länger keine Bilder gesehen…”.  Read more →

HP 840 G1 vs. Dell E7440 vs. Dell E5450

HP Elitebook 840 G1 vs Dell Latitude E7440 vs. Dell Latitude E5450

A visual comparison between three 14″ business laptops that may be of interest to some of you. My Dell Latitude E5450, my Dell Latitude E7440 and an HP Elitebook 840 G1. These are the sort of laptops that are about two to three years old and are sold as used items on eBay. I received the E5450 as a new item though, otherwise it would probably be in a worse shape as the body is not as strong as the one on the e7440.  Read more →