a harbour cruise in Hamburg

Some impressions from a recent trip to Hamburg – my brother-in-law managed to organise a tour on the Elbe (river) for the whole family with cousins and their spouses & kids. A nice and very exclusive event that once again reminded me how beautiful and interesting the port of Hamburg actually is.

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view on parts of the Alte Speicherstadt

I’ve lived in Hamburg from 10/1975 till 01/1976 and 07/1983 till 10/1983 so I wouldn’t really call it “my home” even though my passport says something else. Lakini – if “home is where your heart is”, then maybe Hamburg qualifies for being one of those places.

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E+, oder wieso ich manchmal keinen Netzempfang habe…

blaujkeDieser Tage habe ich mich gefragt, ob es noch einen besseren Anbieter für meine Mobilfunkbedürfnisse als Blau.de gibt. 9 cent in alle Netze, 9 cent für SMS, 0,24 € / MB versurftes Datenvolumen und dazu noch eine bequeme, automatische Aufladung, so dass der ursprüngliche Nachteil von Prepaid entfällt.

Alleine: das E+ Netz ist so dermaßen beschissen, dass ich mit meinem Telefon manchmal keinen Empfang habe. Ist das Handy (ein Nokia N95, letzte FW) im Dualmodus eingestellt (GSM oder UMTS, je nach Verfügbarkeit), bucht es sich als UMTS-Gerät ein , im Display wird 3G und ein deutlicher Antennenempfang angezeigt – aber Telefonate kommen einfach nicht durch. SMS kommen dann entsprechend auch mit Verzögerung an. Abhilfe schafft hier nur die Rückstellung auf GSM-only (und das ist auch nicht 100% verlässlich).

Ich habe auch noch eine Fonic SIM-Karte, die ich in Verbindung mit der Tagesflatrate für 2,50€/d und einem 3G Modem (im Netbook und als PCMICA Version fürs Notebook) verwende. Fonic bietet fast gleiche Konditionen wie Blau.de, allerdings im O2-Netz und ohne Kreditkarten-basierter automatischer Aufladung.

Das eigentliche Problem scheint also im Netz zu liegen – oder aber Prepaid-Kunden haben eine andere, geringere Priorität im Netz (kann das sein?). Beide Netze (E+ & O2) sind nicht so rosig, und das obwohl wir hier mitten in FFM in fast direkter Sichtweite zur nächsten Basisstation wohnen.

Im März 2007 schrieb ich schon mal über meine Erfahrungen mit Vodafone (DE), deren Arroganz bis heute anzuhalten scheint. Vodafone hat eine (vergleichsweise) super Netzabdeckung bzw. -verfügbarkeit, vermag mit dem Rest aber nicht zu überzeugen.

Ab dem 3. Quartal kommt das Nokia E72 auf den Markt, welches eine gute Mischung aus den beiden favorisierten Handytypen Nokia N95 und Nokia E71 darstellt (QWERTZ-Tastatur, Monoblock, 5mpx Kamera). Selbstverständlich liegt da die Überlegung nahe, dieses Gerät im Herbst über einen subventionierten Handyvertrag anzuschaffen und dabei einen modernen 24-Monatsvertrag abzuschließen, der preislich mit den Prepaidtarifen konkurrieren kannn.

Bisweilen verwende ich hauptsächlich die günstigen Internettarife der Prepaidanbieter sowie deren 9cent Einheitstarif(e). Bei T-Mobile muss man sogar teilweise noch eine Tagesnutzungsgebühr iHv 0,19 € bezahlen, dass man überhaupt surfen darf. Solche hohen Kosten sind natürlich auch ein Grund dafür, wieso mobile activism in Deutschland immer noch nicht richtig ernstgenommen wird. DSL ist vorherrschend und mobile Internet”flatrates” zumeist bis 5GB Inklusivvolumen gedeckelt (oder aber ab 1, 5 oder 10 GB in der Geschwindigkeit drastisch reduziert). Im E+ Netz (= Blau.de, Simyo, AldiTalk, etc.) ist sogar nur eine UMTS Geschwindigkeit bis 384kb/s möglich, was mich aber nicht wirklich stört.

Manche Entwicklungsländer sind hier bedeutend fortschrittlicher und günstiger! Und ja, dies hängt sicherlich von vielen Kostenfaktoren ab und lässt sich nicht 1:1 von Land zu Land übertragen. Fakt ist aber unbestreitbar, dass die Mobilfunknutzer in Deutschland unverhältnismäßig mehr zahlen als eigentlich nötig. Bestes Beispiel neben dem überteuerten mobilen Internetzugang sind die immer noch hohen SMS-Gebühren. Lese ich dann ein Angebot (z.B. T-Mobile iPhone Tarife), in dem mit 40 InklusivSMS geworben wird, kann ich nur traurig lächeln. Sind subventionierte Handys ein Grund für diese Mischkalkulation? Oder sind die deutschen Verbraucher einfach nur zu träge für eine Revolution?

Zurück zu meinem Empfangsproblem: gibt es einen Anbieter, der preislich mit den o.g. Angebot konkurrieren kann und dabei eine gute Netzverfügbarkeit anbietet? Welche Angebote / Verträge habt Ihr und könnt Ihr etwas empfehlen? Vielen Dank!

EntwicklungslanDE

Bitte lesen. Danke.

Aus einem Kommentar:

“In einer Gesellschaft, in der Unternehmertum gesellschaftlich mindestens genauso hoch angesehen ist wie Bildung und intellektueller Erfolg, werden vorrangig die Chancen des Internets gesehen (USA, Schweden).

In einer Gesellschaft, in der klassische Bildung das Maß aller Dinge ist und einem Ansehen und Einfluss garantiert, werden vorrangig die negativen Aspekte des Webs hervorgehoben. Wie in Deutschland.”

Genau das denke ich nämlich auch.

[via facebook, btw – h/t Cedric & Silke]

Wrong, Johnson, Moyo – eine Auswahl

Ein Artikel online über Demenz brachte mich auf Umwegen zu Tilman Jens, der ein sehr streitbares Buch über …. den Umgang mit seinem Vater, Walter Jens , geschrieben hat.

Überhaupt, dass ein 54jähriger Mann immer wieder als “Sohn von…” eingeleitet wird, wäre dann schon Grund genug, sich noch zu Lebzeiten zu differenzieren. Aber so?

Das Thema Alzheimer haben wir in der eigenen Familie von Anfang bis Ende durchlebt und nachdem der Spuk jetzt endlich vorbei ist, frage ich mich immer wieder: was bleibt?

Was bleibt – außer der Erinnerung, der Liebe, den Verbindungen – vom Intellekt, vom Schaffen zurück?

Menschen sind wie Bäume. Je älter sie werden, desto mehr Jahresringe bekommen sie und können besser verwertet werden. Spenden sie zu Lebzeiten Schatten und Schutz, können aus ihren Stämmen später lange und breite Bretter gesägt werden. Je mehr ein Baum erLebt, desto ergiebiger lässt sich davon profitieren.

Leider stimmt der Vegleich an dieser Stelle nicht mehr, denn Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson befallen Menschen wie ein Pilz, der die Substanz verändert und genau dort ansetzt, wo es am meisten schmerzt. Aus brauchbar wird unbrauchbar.

Eine ähnliche Frage stelle ich mir immer wieder bei Online Publikationen, die oft weniger breit und nachhaltig irgendwo im weiten Datennetz erscheinen und ob der Fülle an Informationen im Datennirwana untergehen.

Dieser Blogpost könnte auch ganz anders betitelt werden und ich könnte vielleicht von Anfang an hervorheben, dass ich mich viel lieber mit der Bedeutung von Onlineveröffentlichungen vs. Büchern beschäftigen würde.

Allein, ich vermag es in seiner Gänze nicht zu erfassen, gar zu überblicken, daher beschränke ich mich auf simple Fragen und stelle im Folgenden drei Bücher vor, die jetzt dank Amazon den Weg auf meinen Schreibtisch gefunden haben und sich elegant an der sonstigen Pflichtlektüre vorbeimogeln.

Die Pflichtlektüre besteht zur Zeit übrigens aus wissenschaftlichen Publikationen zum Thema Abwasserbehandlung in Entwicklungsländern, was zwar technisch überaus interessant ist, aber eben nicht faszinieren vermag – ganz im Gegensatz zu Gegenwartsliteratur über den afrikanischen Kontinent.

Eines aber noch vorweg: wenn wir in Zeiten einer WebCiety den Wechsel hin zu einer sich-ins-Netz-verlagernden-Gesellschaft bemerken, in der die Kommunikation miteinander an erster Stelle steht, stelle ich mir zwangläufig immer wieder die Frage: welchen Stellenwert haben Bücher (gedruckt, auf Papier) im 21. Jahrhundert?

Und: wer soll das alles lesen (?)…. in einer Zeit, in der die Aufmerksamkeitsspanne von Jugendlichen durch MTV und YouTube gerade einmal gefühlte 10 Minuten beträgt und wenn Informationen nicht mehr in kleinen Häppchen oder gar in Linkform präsentiert werden?

Wenn wir weiterhin davon ausgehen, dass sich moderne e-Book Reader (wie Amazons Kindle und kostengünstige Einsteigercomputer wie Netbooks als alternative e-Book reader) durchsetzen werden (oder gar Handyromane, wie in Japan schon sehr populär), wie werden diese Inhalte (und nur darum geht es eigentlich) mit dem neuen Konsumverhalten vernetzt? Werden unsere Kinder das Buch als solches wahrnehmen und konsumieren, oder eher als Teil des Wissens in einer virtuellen Bibliothek abspeichern? Und wie werden sie damit umgehen?

Alles Fragen, die mich immer wieder beschäftigen und die micht jetzt trotzdem nicht vom Kauf der folgenden Exemplare abgehalten haben:

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Michaela Wrong: “It’s our turn to eat – the story of a Kenyan whistle blower”

Über John Githongo und seinen Kampf gegen die kenianische Korruption. Aufgeschrieben von Michaela Wrong, die ihn seinerzeit in seinem selbstgewählten Exil in England aufnahm. Michaela Wrongs Buch über Mobutu wurde schon gierig verschlungen und liest sich gut, ähnliches erwarte ich daher auch von diesem Werk, das die (größtenteils schon bekannten) Verstrickungen kenianischer Politiker in Korruptionsskandale beschreibt .

Dieses Buch wird in Kenia zur Zeit wohl nur unterm Ladentisch verkauft und dürfte sich zu einem Beststeller entwickeln, denn – anders als der Verfall Kongos – handelt es sich bei Kenia um eines der reichsten Länder Afrikas. Freilich hat Kenia nicht die Bodenschätze, wie sie Botswana oder der Kongo (DRC) aufweisen können. Seinen Reichtum zieht es vielmehr aus der geopolitisch günstigen Lage am Indischen Ozean (Hafen, Tourismus), den vielen Exilkenianern im Ausland (die für einen informellen Geldfluss sorgen) und vielleicht auch noch aus der Agrarwirtschaft (Kaffee, Tee, Blumen). Und während viele Ministerien immer noch vom Geldsegen der EU abhängen, die gelegentlich ein paar Pickups als Projektautos finanzieren, verfügen viele kenianische Politiker über ein sehr gutes Einkommen, das im sehr krassen Verhältnis zu ihren eigenen Leistungen, aber vor allem dem Durchschnittseinkommen im Lande steht.

Korruption als solche mag für viele als Ausgleichssystem für die vielen Ungerechtigkeiten in der Volkswirtschaft verstanden werden. Tatsächlich jedoch ist sie wie ein Pilz, der ein gesundes System zerstört und unbrauchbar werden lässt.

Die wirkliche Kernaussage dieses Buches scheint aber zu sein, dass das korrupte System vom scheinbar eigenen Mann aufgedeckt worden ist, der als Vertreter einer neuen Generation mit anderen Werten und Idealen aufgewachsen ist. Was wir hier sehen, ist der ungerechte Kampf zwischen den alten Männern eines über die Jahre gewachsenen profitablen Systems und einzelnen Vertretern wie John Githongo, die über einen viel moderneren Erfahrungshorizont verfügen.

Wäre ich ein bißchen Deutscher und älter – vielleicht so wie Tilman Jens – würde ich es vielleicht mit den Identifikationsproblemenen der 1968/1978er Generation im Nachkriegsdeutschland vergleichen. Interessant dabei: die wirklichen Auswirkungen erkennen wir oft erst an der folgenden Generation.

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Dominic Johnson “Kongo: Kriege, Korruption und die Kunst des Überlebens”

Dominic Johnson ist mir als Afrika Korrespondent der taz bekannt, dessen Artikel seinerzeit mit einer der Gründe für mein taz-Abo waren.

Ich war noch nie im Kongo, jedoch steht die Region auf meiner Reiseliste ganz weit oben. Aufmerksame Leser meines Blogs wissen sicherlich, dass ich hier schon den einen oder anderen Artikel mit Inhalten zum Kongo (als Region, nicht nur DRC) veröffentlich habe. Kurzum: für mich ein überaus vielversprechendes Buch, in dem ich vielleicht auch meine Vermutung wiederfinden werde, dass sich die “Demokratische Republik Kongo” in den nächsten Jahren in Einzelstaaten aufteilen wird. Der Kongo ist die für mich zur Zeit spannendste Region Afrikas.

“Die Kunst des Überlebens” – ja. Trefflicher kann man es wohl nicht beschreiben.

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Dambisa Moyo: “Dead Aid – Destroying the biggest global myth of our time”

Ein Buch im Stil von Prof George Ayitteys “Africa Unchained – The Blueprint for Africa’s Future”, das die “Ablasszahlungen” des Westens an Afrika beschreibt und einen neuen Weg aufzeigen möchte, der wirkliche Entwicklung in Afrika ermöglichen soll.

Da ich auch in dieser aufgeklärten Zeit immer wieder auf Zeitgenossen stoße, die ein komplett falsches Bild vom afrikanischen Kontinent und dem riesigen Potential haben, ist es umso wichtiger, Vertreter neuer Theorien zu entdecken, die – wissenschaftlich fundiert – eine eigene Lösung aus der Misere beschreiben und idealerweise auch noch über die nötige berufliche Erfahrung verfügen, die ihre Glaubwürdigkeit untermauert.

In Dead Aid, Dambisa Moyo describes the state of postwar development policy in Africa today and unflinchingly confronts one of the greatest myths of our time: that billions of dollars in aid sent from wealthy countries to developing African nations has helped to reduce poverty and increase growth. (Quelle)

Dambisa wurde letztens auch von der BBC im HardTalk interviewt und ich habe sie vorhin via Twitter auf das Africa Gathering Ende April in London hingewiesen. Mal schauen was draus wird…Sie kann nicht, ist auf Lesereise in den USA.

The silver lining der hier vorgestellten Werke ist für mich ganz klar die Erkenntnis, dass es Veränderungen in Afrika nur durch eine neue Generation geben kann, die – aufgewachsen mit traditionellen Verhaltensmustern und typischen US-amerikanischen SitComs wie dem Fresh Prince of BelAir – ihren eigenen Weg finden muss.

UPDATE: Fünf Wochen nach VÖ dieses Beitrags ist in der FAZ ein Interview zu Dambisa Moyos Buch erschienen. Und jetzt hat sie sogar wohl noch im Vortrag bei der Weltbank überzeugt. Wer sich auch nur ein bißchen mit Afrika beschäftigt, sollte dieses Buch unbedingt lesen – kann es wärmstens empfehlen. Weniger um einen möglichen Lösungsweg aufgezeigt zu bekommen, als vielmehr die moderne Einstellung des neuen Afrikas zu verstehen.

the diet

New year’s resolutions are supposed to be made – and then quickly forgotten.

I can’t even remember if it was a new year’s resolution, but it’s January 2009 now and the wife (“she”) said we’d have to go on a diet. South-Beach Diet.

If you’re married or at least engaged, you’ll know that wise men never oppose a female decision (but instead wait for them to remorse on their own). This especially applies to those poor fellows who are married to Thatcheresque characters.

The painful truth is that she’s right. We both urgently need to lose weight – not because we’d been surviving on junk food only (she’s vegetarian anyways), but because food in Germany is just more than nutritious. Whenever I am in Kenya, I lose weight. But here in Germany, it’s just massive. And then all these sweets!

Sweets, dear readers, are one of the two fine reasons why I like German food (the other is Bavarian Leberkäse). And not only packaged Haribo winegums and liquorice, but also fresh cakes from a bakery:

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Choice 2.0

Now compare that with the usual “variety” of marble cakes as found in the average Kenyan supermarket. What a difference and sweet temptation!

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Choice 1.0

Ati? Do I hear you longing for the typical BlueBand (instead of butter) “butter” cream cake?

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The strange Barbie cake found in Nbo the other day

See? That’s the dilemma now. Living in a country where the sweets section alone can fill up a whole supermarket and even provides a bigger variety than the usual and rather boring marble & butter cream cakes as found in ex British colonies (sorry, but I blame this heritage purely on the British inability & disinterest in cooking & baking), you’ll quickly end up eating too many sweets. Just because they are readymade food and can be eaten quickly. And of course because I love sweets.

Other members of the extended family already tested this diet – or let’s say: change of diet, and it worked quite well for them. You’re basically not allowed to eat any bad carbohydrates during the first two weeks, which obviously also includes sugar, bread, potatoes and so on. The list of the NO-GOs is actually quite long – the one of those things you’re allowed to eat rather short.

As you may know or not know: Germans love to have a sweet breakfast (e.g. bread with jam), so this diet requires her to switch to scrambled eggs and bacon instead (ok, this is what I like about UK kitchen at least).

As for lunch and dinner, we’ve so far prepared vegetable dishes based on chickpeas, eggplant, garlic and sometimes even meat (for me, not for her). The meat part actually is quite nice because I didn’t have a proper steak until Xmas and until my good old ex-vegetarian sister Zora recently informed me she’d switched to being a carnivore. @Zora – in case you’re reading this: see how your actions influence my life! :-)

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A snapshot I’d already twitpic’d: looks like Githeri to me, bila potatoes and beans. That’s dal fry, actually. Lentils + onions + tomatoes + some chick peas + curry. Delicious!

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Eggplant/Aubergine with Turkish cheese and garlic + sesame. Grilled in the oven. This really is a perfect dish anyone can prepare within a few minutes.

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Some kind of steak I’d cut into pieces because I wasn’t sure about its age (@intelligensia see “Rost and mboilo”, p.46 , “How to be a Kenyan”). Next time I will just choma this kabisa in the grill. Love the fresh broccoli though, very al dente (mushy food is a no-go except for Irio). I shall have even more meat during the coming weeks. Yay!

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Other, food related matters that are worth mentioning and actually require their own post is Vegefarm – a vegan/vegetarian restaurant opened by very good friends of mine in Bremen – a city in Northern Germany.

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What they do is serving special dishes that almost taste like real meat or fish, but are purely based on gluten, tofu and shitake mushrooms and probably also other vegan ingredients. Quite SE Asian – they used to have a Chinese restaurant (already serving vegan dishes back then) but have since switched to this cuisine only. And best of all is that you can order these fake meat and fish balls based on Tofu & Co. online. I’d seen them importing these directly from Taiwan some years ago, so it’s extremely nice to see them coming up with a full restaurant these days that only serves such dishes.

Those dark green “leaves” on the image above are algae from the sea – and since I grew up on Japanese food, I really, really love the taste of this green seaweed.

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Yes – that’s about it so far. From seaweed to ugali na sukuma to sweets. And there you go wondering why I’d gained weight.

Interestingly though, and the intial reason for blogging all of this: it seems that if you want to survive on staple food only (starch), you’ll pay much less. Try to find decent (!) vegetable during winter season in Europe and you’ll quickly realize that the only place where vegetaboools taste like having grown under the sun (and not in some artificial greenhouse in Spain) is among Turkish supermarkets, next to those Afroshops downtown.

Of course, once I’m done and have lost my targeted 10kgs (hey..easy!), I will have to start my Leberkaese business idea in Kenya :-) Serving tasty meat snacks to commuters – how’s that for a change?

p.s.: I consider this post part of my lifelong Bantu-food-bashing-meme which aims at spreading Swahili food culture from the Kenyan coast to all parts of Central Kenya. Eh!

wising up

Standards vs. ergonomy

The main entrance door to the Deutsche Post branch office at Frankfurt railway station.

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There’s a fire safety regulation in German law which says that such doors have to open to the outside so that in case of emergency, the panic crowd may escape without any obstacles.

Despite of this regulation and although most doors in shops and offices are designed to this standard, many customers stil PUSH the door to the inside until they realize it opens by pulling the handle. There even is a sticker that says ZIEHEN (= pull).

Always reminds me of Gary Larson’s “School for the Gifted“.

Our future is in Africa

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An election poster for the upcoming elections in the Federal State of Hessen. Instead of the usual mugshots of fugly politicians, these guys came up with the image of a tractor, OPEL logo, the Transrapid, a nuclear power plant and some messages that are supposed to attract floating voters.

While I think that Europe and Africa should team up and support each other, the “Bürgerrechtsbewegung Solidarität” (BüSo) is in fact a very small right wing party with quite extreme ideologies. Germany, Europe, the world may indeed need to rethink what really matters – but voters should also inform themselves about the political parties and understand the real message behind such propaganda + how they are being lured into the world of extremists.

Their candidate talks about the “Africanisation” of Germany – e.g. how living standards have deteriorated over the years, similar to many African states (sic!) – and how the German economy nowadays relies on products from the outside.

While most parties actually suck and have similar concepts, it’s still much better to have a working democracy instead of fashists from the US who try to undermine Europe. Somehow similar to what Declan Ganley does in Ireland, but on another level.

paper world

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Paris Hilton on the cover of “intelligent life“, a lifestyle magazin by The Economist.

Are you bored enough to read or at least page through any lifestyle magazine these days IF instead there’s something else called internet?

And two more questions on the traditional media (e.g. print):

a) How often do you, as a reader of this blog, read printed lifestyle magazines? And where? Do you buy them?

b) From my perspective as an internet geek (or “internetty”, as a colleague called it one day): where do you read, hear, see the general news? Do you read a (daily) newspaper on a regular basis and supplement this with some extra magazines? Or have you completely moved your news-addiction to the onlinesphere?

Am asking because I think that it’s especially the older generation that still prefers print editions + have been wondering on how this impacts on society in general.

telefonische Erreichbarkeit zum Festnetztarif

In 2008 haben die meisten Internetsurfer ein Konto bei Skype, Gizmo oder anderen sog. Internet Messaging Diensten. Der große Nachteil von Skype & Co ist jedoch, dass man nur online erreichbar ist (PC muss online sein), eine Weiterleitung auf ein Telefon kostenpflichtig ist und/oder bei Skype zB eine lokale Nummer – wenn überhaupt – nur gegen Aufpreis erhältlich ist. Außerdem ist Skype recht teuer – mal abgesehen davon, dass niemand weiß, ob der Dienst wirklich so sicher ist. Mein Kumpel KP sagt mir, dass Skype in China abgehört wird. Für unsere instant messaging Kommunikation zwischen Dland & China verwenden wir daher einen privaten & verschlüsselten Server in Deutschland.

Wem das jetzt alles zu kompliziert ist und wer einfach nur telefonisch über eine Festnetznummer erreichbar sein möchte, kann sich entweder einen Telefonanschluss legen lassen, einen entbündelten DSL Anschluss mit VoIP Telefonnummer beantragen oder einen O2 Handyvertrag mit zusätzlicher Festnetznummer für den Bereich im Umkreis des Wohnortes klarmachen. All diese Varianten gelten aber nur für einen festen Wohnsitz.

Wer wie ich öfters umzieht, mobil bleiben muss aber trotzdem auf den Komfort einer Festnetznummer nicht verzichten möchte, dem sei folgende Alternative ans Herz gelegt, die ich nach 4 Jahren Gebrauch wirklich nur empfehlen kann:

Sipgate.de

sipgate logoBei Sipgate.de gibt es nach der Registrierung & Verifizierung durch ein Ausweisdokument eine kostenlose Festnetznummer (sofern verfügbar), über die man dann erreichbar ist.

Und zwar weltweit.

Früher hatte ich hierfür immer eine Bremer Telefonnummer, mittlerweile habe ich eine Frankfurter Nummer beantragt – der Wechsel fand innerhalb von 2 Werktagen statt! Neben Sipgate gibt es in Dland natürlich noch ein paar andere Anbieter, allerdings gibt es nicht überall eine lokale Festnetznummer. Lokal bedeutet hier: eine 069 Vorwahl für Frankfurt am Main (statt bundesweit einheitlicher 0180er Nummer).

Weltweit bedeutet: überall wo ich einen (breitbandigen) Internetzugang habe, bin ich über meine Frankfurter Telefonnummer erreichbar. Wenn ich also über die Weihnachtsfeiertage nach Bremen fahre, kann ich mein Telefon dort anschließen und bin weiterhin über die Frankfurter Nummer erreichbar. Gut für mich, gut fürs Geschäft. Weil: eine Festnetznummer ruft man schnell mal an, eine Mobilfunkrufnummer dagegen rufen nur diejenigen ungehemmt an, die keine andere Möglichkeit haben oder für die ein Anruf netzunabhängig gleichteuer ist. Anrufe ins Festnetz sind also oft günstiger – daher möchte ich auch übers Festznetz günstig erreichbar sein.

Hier in FFM habe ich ein Targa VoIP Telefon direkt über LAN an den DSL Anschluss des Vermieters angeschlossen. Wer kein eigenständiges VoIP Telefon hat (gibts bei eBay ab 30,- EUR), das so wie mein Telefon ohne den Umweg eines aktiven Computers direkt an den DSL Anschluss angeschlossen werden kann, greift alternativ zu seinem besseren Nokia Handy, dem iPhone oder anderen Handys, für die es eine Softwarelösung gibt. Um die ganze Funktionalität auszureizen, habe ich den Sipgate Anschluss natürlich auch auf meinem Nokia N95 Handy konfiguriert. Wenn ich jetzt also meine Frankfurt Festnetznummer anrufe, klingelt es gleichzeitig auf meinem VoIP Telefon in Bremen (natürlich grad nicht eingesteckt), auf meinem Targa VoIP Phone in Frankfurt und auf meinem Handy. Ideal!

Zwei weitere Gründe, die für Sipgate sprechen:

a) die Sipgate Website ist komplett personalisiert:
Konfigurationseinstellungen werden pro Endgerät personalisiert dargestellt, d.h., ich sehe eine Seite mit Screenshots für zB mein Handy und den nötigen Einstellungen, die nur für mein Sipgate Konto gelten. Das ist echt super praktisch!

b) Wer lediglich erreichbar sein möchte, zahlt nix.
Erst wenn man selber über Sipgate heraustelefonieren möchte, muss man sein Konto bei Sipgate aufladen. Dies kann später auch automatisch geschehen, zB bei Unterschreitung des Guthabens eines bestimmten Mindestbetrages.

Selbstverständlich gibt es bei Sipgate auch einen netzbasierten Anrufbeantworter, eine Faxfunktionalität (Faxe verschicken & empfangen) und eine eigene (vorkonfigurierte!) Softwarelösung für den PC.

Wer wirklich nur günstig übers Internet telefonieren möchte und wem die Erreichbarkeit über eine Festnetznummer egal ist, fährt natürlich mit InternetCalls besser. InternetCalls gehört zur Betamax GmbH, die auch VoIPStunt , VoipBuster und SIP Discount betreiben. InternetCalls hatte ich vorletztes Jahr auf Empfehlung von TurboDave ausprobiert, eine recht günstige Alternative. Wer eine Fritz!Box am DSL Anschluss betreibt und fürs Sparen ein paar Umstände in Kauf nimmt, kann je nach Bedarf einen günstigen VoIP Anbieter aussuchen (zB Anruf von Dland nach Kenia aufs Handy kostet bei Sipgate 0,35€/min und bei InternetCalls 0,19€/min.).

Für Entwicklungshelfer und andere Exildeutsche ist ein Sipgate Konto + Erreichbarkeit unter einer deutschen Festnetznummer (bei vorhandenem Internetanschluss) meiner Meinung nach die beste Wahl. Vor allem auch deswegen, weil sich die komplette Abwicklung der Buchhaltung und Einstellungen bei Sipgate online erledigen lässt und flexibel genug ist, Änderungswünsche zeitnah umzusetzen.