Die Kunst im Juli

Wie­der war es ein Tweet in der Time­li­ne, ein Bild von Max Beck­mann vom Frank­fur­ter Haupt­bahn­hof, das mich auf­hor­chen ließ. Über ein Bild aus einer frü­he­ren Schaf­fens­pe­ri­ode („Eis­gang”) gibt es im Blog des Frank­fur­ter Stä­del­mu­se­ums einen lesens­wer­ten Bei­trag zur Pro­ve­ni­enz des Bil­des. Das Bild des Frank­fur­ter Haupt­bahn­ho­fes von 1943 dage­gen wirkt eher unru­hig, mit einer schwar­zen Kat­ze an der Sei­te, der eine eige­ne Bedeu­tung zuge­mes­sen wird. Er mal­te es im Exil aus der Erin­ne­rung, inso­fern schon eine Leistung.

Es erschien alo in mei­nem Twit­ter­feed, als Tweet einer Nut­ze­rin, die mich in letz­ter Zeit schon zu manch ande­ren Din­gen inspi­riert hat und mit der ich ger­ne mal ins Muse­um / aufs Kon­zert / aufn Acker zur Ern­te gehen wür­de. Sol­che Begeg­nun­gen sind oft sehr frucht­bar, aber vor allem ist Max Beck­mann für mich nicht ein­fach so ein nor­ma­ler Künst­ler, son­dern eine prä­gen­de Gestalt mei­ner Kind­heit. Und das kam so:

Max Beck­mann: „Weib­li­cher Kopf in Blau und Grau (Die Ägyp­te­rin)“. 
1942, Öl auf Lein­wand, 60 × 30 cm

Irgend­wann Mit­te der 1980er Jah­re schick­ten uns die Eltern zu einem Som­mer­kurs an die Bre­mer Kunst­hal­le, wo wir die Auf­ga­be beka­men, ein Bild aus­zu­wäh­len und es in Lin­ole­um nach­zu­schnit­zen. So ent­schied ich mich damals für das Beck­mann­sche Bild „Weib­li­cher Kopf in Blau und Grau (Die Ägyp­te­rin)” von 1942 (das wohl nicht ein Teil der dama­li­ge Aus­stel­lung, wohl aber in einem der Kata­lo­ge abge­bil­det war). Der Lin­ol­schnitt war ein Kampf, für mein 10jähriges Ich war es eine geis­ti­ge Her­aus­for­de­rung, es soll­te ja alles spie­gel­ver­kehrt auf­ge­zeich­net und nega­tiv aus­ge­schnit­ten wer­den. Die spit­ze Nase, die Fri­sur, das Haar­band, der lan­ge, schlan­ke Hals, das Kinn, die lan­gen Ohren oder Ohr­rin­ge – die­ses Bild brann­te sich mit blei­ben­der Erin­ne­rung in mein Hirn. Gera­de letz­tens hielt ich zu Hau­se noch einen Abdruck des Lin­ol­schnitts in den Hän­den und wer­de ihn hier irgend­wann nachtragen.

Jeden­falls: Das war Max Beck­mann für mich damals. Und genau dar­an erin­ner­te ich mich beim Anblick des Beck­mann­schen Haupt­bahn­ho­fes im Tweet.

Edit:
So sah das damals aus bei mir. Fin­de ich jetzt gar nicht mal so schlecht, was ich da vor 35 Jah­ren pro­du­ziert hatte:

Linoleumschnitt 1985

JKE’s Ägyp­te­rin. Natür­lich spie­gel­ver­kehrt und vol­ler Feh­ler. Aber jeden­falls: Die­ses Bild blieb im Gedächtnis. 

Frankfurt

Heu­te lebe ich seit eini­gen Jah­ren in Frank­furt und habe erst letz­tens gemerkt, dass dort am Haus Nr. 3 in der Schwei­zer Stra­ße eine Pla­ket­te mon­tiert ist, auf der Max Beck­manns Woh­nung gekenn­zeich­net ist. Kein Wort steht dort über Ugi Bat­ten­berg, sei­nen Malerkum­pel, der ihn wäh­rend des ers­ten Welt­kriegs auf­nahm und ver­sorg­te. Eben­so uner­wähnt bleibt bis­her oft auch noch Otti­lie Roe­der­stein, zu der es wohl in 2021 eine Aus­stel­lung im Stä­del geben wird und auf die ich mich schon sehr freue! Otti­lie war Ugis Leh­re­rin, und ohne sie und Ugi hät­te es wohl auch kei­nen Beck­mann in Frank­furt gegeben.

Max Beck­mann also, die­ser sicher­lich schwie­ri­ge, eigen­sin­ni­ge Kerl, mit sei­nen Vor­trä­gen zur Kunst. Die­ser Beck­mann mal­te im besetz­ten Ams­ter­dam in 1942 ein Bild einer Frau, die ihm wohl in sei­nen Träu­men erschie­nen war. Die­ses Bild der “Ägyp­te­rin”, es zog mich als klei­ner Jun­ge in sei­nen Bann und beim Anblick heu­te ver­fal­le ich noch ins Schwär­men. Es berührt mich auf so vie­len Ebe­nen und gefällt mir so gut, dass ich es mir die­ser Tage am Dru­cker in Far­be aus­ge­druckt und in Erman­ge­lung frei­er Wän­de an die Toi­let­ten­tür gehängt habe. Gibt es einen ande­ren Ort in der Woh­nung, an dem man auf eine Tür starrt? Eben.

Inter­es­san­ter­wei­se wur­de die­ses Bild in 2018 für 4,7 Mil­lio­nen Euro (plus Auf­geld) beim Ber­li­ner Auk­ti­ons­haus Gri­se­bach ver­stei­gert. Ver­stei­ge­run­gen sind wun­der­ba­re Gele­gen­hei­ten, mehr Infor­ma­tio­nen über Kunst­wer­ke zu sam­meln und zu ver­öf­fent­li­chen. So gibt es bei Gri­se­bach eine sehr infor­ma­ti­ve PDF (11,5 MB) mit den Hin­ter­grün­den zum Bild und vor allem zur Kunst­his­to­ri­ke­rin Bar­ba­ra Göpel, die sich unter ande­rem dem Wer­ke Beck­manns ver­schrie­ben hatte.

Spä­tes­tens seit unse­rer Foto­kunst­ak­ti­on in 2018 zum The­ma Myli­us (Mylus-Spuren.de) sehe ich Frank­furt auch immer mehr mit ande­ren Augen. Die­ses alte Frank­furt, es inter­es­siert mich und wenn ich bei den Pom­mes am Bir­ming­ham Pub ste­he, den­ke ich an den Ver­lauf der dama­li­gen Juden­gas­se. Wie mag das alte Frank­furt vor 1945 auf die­se Maler gewirkt haben? Gera­de im Bereich der Juden­gas­se gab es eine alte Syn­ago­ge, die Beck­mann auch mal fest­ge­hal­ten hat­te.

Frank­furt hat­te Beck­mann vom ers­ten Tag an fas­zi­niert. Wenn sich der Maler nicht in sei­nem Ate­lier unweit des Stä­del zurück­zog, liebt er es, am spä­ten Nach­mit­tag in der Hotel­hal­le des Frank­fur­ter Hofs einen Kaf­fee oder einen Drink zu nehmen.Abends,noch lan­ge nach Mit­ter­nacht, traf man ihn oft im Restau­rant des Haupt­bahn­hofs, wo er neben Sekt und Muschel­sup­pe sei­ne Bra­si­lia­ni­schen Zigar­ren genoss. Es war das hek­ti­sche Trei­ben die­ser Orte, das geschäf­ti­ge Hin und Her, die Mög­lich­keit, Men­schen zu beob­ach­ten, die in magisch anzog.

Beck­mann und Frank­furt also: So wie er, sind auch wir nur hier gestran­det und dann län­ger geblie­ben. Ein­fach weil es so schön ist.


Gold

Eini­ge Tage spä­ter schau­te ich online nach den Bil­dern eines japa­ni­schen Malers, von dem mei­ne Eltern damals eini­ge Wer­ke gekauft hat­ten. Er mal­te vor allem schwar­ze, sehr dunk­le Bil­der, als Kin­der haben wir sie immer nur als die “schwar­zen Bil­der” bezeich­net, weil da außer ein paar hel­le­ren Schat­ten­tö­nen nicht viel zu erken­nen war. Schon sehr modern und inter­es­sant, aber viel­leicht auch nicht gera­de das was man sich statt eines leb­haf­ten Farb­klecks ins Zim­mer hän­gen möchte.

Sucht man online nach der Kunst, wer­den einem oft auch ande­re, the­ma­tisch pas­sen­de Such­ergeb­nis­se ange­zeigt. So bekam ich ein Bild eines US-Ame­ri­ka­ni­schen Malers ange­zeigt, der eben­falls aus Japan stammt, in Japan und den USA auf­ge­wach­sen ist und sich eines japa­ni­schen Kunst­stils (“Nihon­ga”) ange­nom­men hat, auf den ich noch ein­ge­hen werde.

Die tra­di­tio­nel­le japa­ni­sche Kunst ist mir eigent­lich rela­tiv ver­traut, was aber auch dar­an liegt, dass wir von 1975–1983 in Tokio gelebt haben und mein Vater wohl sein gan­zes Ein­kom­men in Anti­qui­tä­ten gesteckt hat­te. Ich ken­ne mich lei­der noch viel zu schlecht aus und ent­de­cke erst jetzt mit Mit­te 40 die­se alte Welt der fei­nen Küns­te, daher auch die­ser Blogpost.

Um es abzu­kür­zen: Bil­der mit gol­de­nen Far­ben zie­hen mich auf eine für mich noch uner­klär­li­che Wei­se magisch an.

Alex Kerr erwähnt in sei­nem über­aus span­nen­den lehr­rei­chen Buch “Lost Japan” den japa­ni­schen Autor Tani­za­ki Jun­’i­chi­ro (Tani­za­ki ist der Nach­na­me), der wie­der­um in sei­nem Buch “In’ei Raisan / Lob des Schat­tens” die Bedeu­tung der gol­de­nen Stell­wän­de in den japa­ni­schen Häu­sern beschrieb. Tra­di­tio­nel­le japa­ni­sche Häu­ser zeich­ne­ten sich vor allem oft dadurch aus, dass in ihnen gekocht wur­de und an einer zen­tra­len Feu­er­stel­le im Boden ein stän­di­ges Feu­er glüh­te, so dass die Wän­de und Decken vom Rauch dun­kel ver­färbt (und die Decken­bal­ken mit Tabak & Co voll­ge­hängt) waren. Die­se Stell­wän­de (screens, byo­bu) hat­ten neben ihrer Auf­ga­be als Trenn­wän­de / Raum­tei­ler und zur Dar­stel­lung mate­ri­el­len Reich­tums also auch die Auf­ga­be, das spar­sa­me Son­nen­licht zu reflek­tie­ren, um die Häu­ser von innen zu beleuch­ten. Alex Kerr führt fort, dass dies übri­gens auch der Grund dafür sei, wie­so die japa­ni­schen Städ­te immer alle so grell und hell beleuch­tet sind, was für mich alles sehr plau­si­bel klingt. Man woll­te der ewi­gen Dun­kel­heit der tra­di­tio­nel­len Häu­ser entkommen.

Sehe ich also gol­de­ne Wän­de, den­ke ich auto­ma­tisch an Japan, an die­se Screens, an gol­de­ne Bud­dha-Figu­ren, an einen ost­asia­ti­schen Zau­ber, der mich in sei­nen Bann gezo­gen hat. Das Gold sel­ber und sein Wert inter­es­siert mich da weni­ger, wohl aber sei­ne che­mi­schen Eigen­schaf­ten und dass uns gol­de­ne Schmuck­stü­cke auch nach Jahr­hun­der­ten fas­zi­nie­ren kön­nen. Oft haben die Mate­ria­li­en den Zahn der Zeit über­dau­ert und kön­nen so eine Hand­werks­kunst offen­ba­ren, die teil­wei­se ver­lo­ren gegan­gen ist. Hät­te man mich frü­her gefragt, ich hät­te dem Gold kei­nen gro­ßen Wert bei­gemes­sen. Die gol­de­ne Far­be? Gibt es doch auch schon bei den vie­len (indi­schen) Mes­sing­pro­duk­ten im Haus­halt. Wir leben in einer über­trie­be­nen Medi­en­welt, in der prak­tisch jede Far­be und ‑kom­bi­na­ti­on auf Knopf­druck bereit­ge­stellt wer­den kann.

Mako­to Fuji­mu­ra und Dani­el Sie­dell im Stu­dio des Malers in Prince­ton, New Jer­sey, vor dem Bild “Gol­den Sea” (64 x 80, 2011) [Quel­le]

Golden Sea

Und dann kamen die­se Bil­der des US-Japa­ners Mako­to Fuji­mu­ra in mein Leben. Jetzt, im Juli 2020. Sein hier abge­bil­de­tes Werk “Gol­den Sea” ist ein Meis­ter­werk, für das ich jede Wand in die­ser Woh­nung frei­räu­men wür­de. Es ist per­fekt, es ist voll­stän­dig, es beru­higt und unter­hält zugleich. Ich lie­be genau die­se Far­ben und könn­te es mir täg­lich anschau­en, ohne davon genervt zu sein. Es hat alles was ein Kunst­werk für mich haben muss, um in mei­ner Wahr­neh­mung der Welt genos­sen zu werden.

Stand­bild aus einem Video auf der Web­site des Malers: Ein Regal vol­ler Farb­pig­men­te in Glasbehältern.

Der Maler ver­wen­det für sei­ne aktu­el­len Bil­der (die eine Mischung aus der tra­di­tio­nel­len Nihon­ga-Stil­rich­tung und abs­trak­tem Expres­sio­nis­mus dar­stel­len) eine spe­zi­el­le Mal­tech­nik, bei der Gold und Farb­pul­ver aus zer­sto­ße­nen Mine­ra­li­en zum Ein­satz kom­men. Die­se Far­ben kamen auch schon frü­her zum Ein­satz, sie waren oft die Basis in der euro­päi­schen Male­rei des Mit­tel­al­ters und der Renais­sance. Es sind inten­si­ve, natür­li­che Far­ben mit einer eige­nen Bril­li­anz. Die Far­ben kauft er in einem exklu­si­ven japa­ni­schen Laden­ge­schäft und lässt sie sich sogar bis in die USA schi­cken. Gera­de letz­tens wie­der: Ein Ladung inten­si­ves Blau aus Azu­rit. Bei Insta­gram gibt es aktu­el­le Bil­der und Sto­ries zu sehen, und das spricht mich alles schon sehr an.

Der Fuji­mu­ra­san mischt die­se Farb­pul­ver dann mit Kno­chen­leim und trägt sie in dün­nen Schich­ten auf die Lein­wand auf, teil­wei­se 80 bis 100 Lagen, bis er mit dem Malen des eigent­li­chen Bil­des beginnt. Auch das ist so eine typi­sche japa­ni­sche Grund­hal­tung zur Kunst: Bloß nicht schnel­ler machen als nötig, lie­ber vie­le, lan­ge Pau­sen. Als Euro­pä­er müss­te man wohl sehr gedul­dig sein. Der Maler ist es auf jeden Fall, bezeich­net Nihon­ga als “slow art” und hat zugleich eine christ­li­che Mis­sio­nie­rungs­bot­schaft, was ich etwas befremd­lich fin­de. Aber wenn es ihm bei sei­ner Kunst hilft, OK.

Eine Beson­der­heit der mine­ra­li­schen Farb­pig­men­te ist, dass sie sich schwer ver­mi­schen las­sen. Möch­te man also eine neu Far­be erzeu­gen, trägt man die ein­zel­nen Far­ben als ein­zel­ne Schich­ten auch. Auf­grund der län­ge­ren Trock­nungs­dau­er ergibt sich dadurch auch eine viel län­ge­re Bear­bei­tungs­zeit. Wenn man sich in Nihon­ga etwas ein­ge­le­sen hat, wer­den auch die essen­ti­el­len Far­ben und Tricks beschrie­ben, um Far­ben etwas nach­zu­dun­keln. So kann man eini­ge Pig­men­te in extra für die­sen Zweck ver­füg­ba­ren klei­nen Pfänn­chen auf dem übli­chen Gas­herd nach­dun­keln. Bei Nihonga100 fin­det man ein groß­ar­ti­ges Blog rund um das The­ma, mit vie­len aus­län­di­schen Künst­lern, die die­se Tech­nik in Japan neu erler­nen. Exklu­siv ist das alles auch des­we­gen, weil die­se Farb­pig­men­te in Japan mit etwas mehr Sorg­falt und manu­ell her­ge­stellt wer­den. So wer­den die Farb­pig­men­te beim Her­stel­lungs­pro­zess bei­spiels­wei­se in Was­ser getaucht und nach unter­schied­li­chen Sin­kra­ten vor­sor­tiert. Die Gebin­de kom­men übli­cher­wei­se in Ein­hei­ten zu je 15gr, man bestellt sie dann als Viel­fa­che die­ser Mengeneinheit.

Als Lein­wand kommt beim Fuji­mu­ra auch Kumoha­da Mashi zum Ein­satz, dicke­res japa­ni­sches, hand­ge­schöpf­tes Papier aus Hanf und Maul­bee­ren. Das liegt ver­mut­lich auch an den Far­ben, die ihre Zeit brau­chen, um zu trock­nen und mit dem Unter­grund — so erklärt es der Maler in einem Video — eine spe­zi­el­le Ver­bin­dung ein­ge­hen: Die Farb­pig­men­te erfas­sen das Licht und las­sen es in tie­fe­ren Farb­schich­ten reflek­tie­ren. Dadurch erhal­ten die Bil­der auch eine räum­li­che Wir­kung, die wohl im Ori­gi­nal und bei ent­spre­chen­der Beleuch­tung noch bes­ser erkenn­bar sein soll.

Und das alles nach­dem ich mir letz­tens schon in einer spon­ta­nen Akti­on ein — bei nähe­rer Betrach­tung etwas merk­wür­di­ges — Bild eines deut­schen Künst­lers am hei­mi­schen Farb­dru­cker als Pos­ter aus­ge­druckt und über das Bett gehängt hat­te (sie­he Bild). Die Wand hin­ter dem Bett ist petro­le­um­far­big und dort hing in Erman­ge­lung einer pas­sen­den (kon­sens­fä­hi­gen) Alter­na­ti­ve lan­ge Zeit: Nichts. Die­sen Zustand habe ich jetzt geän­dert und erfreue mich seit­dem täg­lich an die­sem gol­de­nen Farb­ton. Gera­de die im obe­ren Bereich sicht­ba­ren klei­nen Qua­dra­te emp­fin­de ich als sehr geni­al. Weni­ger geni­al ist hier­bei die aus mei­ner Sicht völ­lig däm­li­che Beschrif­tung des Bil­des mit einem Frau­en­na­men in wei­ßer Schreib­schrift. So als wenn der Maler jeder Her­zens­da­me ein Bild gewid­met hät­te. Das erkennt man erst bei nähe­rer Betrach­tung, aber den­noch: irgend­wie absurd. Der Grund ist auch egal, es zer­stört das Bild ein­fach etwas. Der Rest passt gut!  Inter­es­san­ter­wei­se hat­te sich der deut­sche Maler hier an der Iko­nen­ma­le­rei ori­en­tiert und sein Werk auch auf Holz gemalt.

Ich kann mir wei­ter­hin nicht erklä­ren, wie­so ich auf die­se Farb­kom­bi­na­tio­nen der­zeit so abfah­re, aber sie beru­hi­gen mich unheim­lich und sät­ti­gen die Augen. Mehr brau­che ich nicht, so reicht es mir.

Und das ist eigent­lich ein sehr schö­ner Zustand so und für mich alle­mal Grund genug, den Juli 2020 zum Monat der Kunst zu dekla­rie­ren und dar­über zu schreiben.

Bonus

Gene­ra­ti­ve things are hap­pe­ning in the stu­dio… #cul­tu­re­ca­re

Gepos­tet von Mako­to Fuji­mu­ra Art am Mon­tag, 13. Juli 2020

1 comment » Write a comment

Leave a Reply

Required fields are marked *.