Kwani?

 

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Martin Kimani of "African Bullets & Honey" already blogged about the "Funkiest Literary Journal This Side of Heaven" in July 05.

And you know what? Thanks to my secret agent Lady Kikuyumbuzi who provides me with all this funky stuff kama tapes with Kameme FM, interesting sniplets from the newspeahhpaa and other small bubudius to help a mZungu Kiuk in exile get goin’ – I eventually got my own copy of this GREAT book today!
(note to Mbuzimoja: Mapenzi ni kikohozi, hayawezi kufichika. :-)

Let me just quote from Binyavanga’s editorial: "…I prefer to see Kenya as a diverse place which needs diverse conversations: no publication or person can represent all of Kenya’s literary aspirations"…"Kwani? is a place for seekers. Not all seekers. Just some" (…) "I am beginning to see that Kenya (The Parliament and Sections Kenya..) is dying. (…) There is another Kenya growing out of these ashes. It has learnt to need nobody; to be competitive and creative. It speaks Sheng. It is the Kenya we are waiting for."

And then of course you open the book, read some pages and think to yourself: Ati??? WHAT has happened to Kenya? This IS GREAT, that’s what I’ve been waiting for all the time, this is MY GENERATION taking over now.  This is part of the new Kenya that actually blogs on the internet, this is Kenya with it’s mobile phone crazyness, it’s language mix-ups (Sheng et al)…. this is what my fellow Europeans need to have in mind when they are speaking to Kenyans. And I also think: the revolution will not be televised, no, it is right here, in the middle of everything and we’re part of it. And it has already started. We are here to ask questions, look back in history and create a positive future. This Kwani?3 book is just part of a new Kenya coming up. And it rocks!

If you happen to live in the London area, pls make sure to check out "AFRICAN VISIONS 2005 – Think Africa: A festival of African Literature, Culture and Politics" taking place at the British Library on October 15th-16th. => "…the UK launch of the exciting Kenyan-based New Writing magazine ‘Kwani?’."

Mbuzimoja, I owe you big times! :-)

Exodus

Ein sehr guter Artikel vom Afrikaliebhaber Dominic Johnson (von der taz) über die Einwanderungspolitik in Europa und die massiven Flüchtlingsströme vom afrikanischen Kontinent ist heute bei Spiegel Online (SPON) erschienen.

"Afrikanische Länder müssten selbst definieren, mit welchem Ziel und unter welchen Umständen sie ihre Bürger ziehen lassen wollen. Sonst werde irgendwann Europa einfach selbst die fähigsten Afrikaner absahnen – und den "brain drain" hochausgebildeter Mediziner, Wissenschaftler und diverser Experten in besser bezahlte Positionen in reichen Ländern, der Afrika jetzt schon ausblutet, noch verstärken. Diese Diskussion allerdings kann Afrika nur geeint mit Europa führen."

Und ich frage mich natürlich: wann wird man in Brüssel den afrikanischen Kontinent endlich als DEN Partner des nächsten Jahrhunderts verstehen? Oder anders gefragt: wie wollen wir in Zukunft leben? Was bringt uns diese Abschottung? Es geht doch nicht darum, die Symptome in Form des Massenexodus zu bekämpfen, sondern Anreize für die Menschen zu schaffen, vor Ort erfolgreich zu werden und etwas von Dauer aufzubauen.
Und: Wieso kann ich als Deutscher mal eben in Kenia einreisen, als Kenianer aber umso schwieriger nach Deutschland kommen?

unsere neue Regierung

Ich hab se zwar alle nich gewählt, aber irgendwas ganz tief hinten in meinem Kopf sagt mir, dass es grad eine interessante Mischung ist, die da in Form der neuen MinisterInnen auf uns zukommen wird.

Wobei ich mir natürlich Stoiber und Merkel noch nicht als äääh-Wirtschaftsminister oder grins-Bundeskanzlerin vorstellen kann. Und eine große Koalition? Wo bleibt da die Opposition? So wie in Bremen damals? Na suuuuuuuuupääährrrr…..

IHR wolltet es so.

Du bist ein Video…

currenttv.jpg …you are a video. You are a video titled "The Battle For America". You are the highest rated video on an internet tv station called current.tv. You are a fantastic video created by Alrick A. Brown.

Alas, you also seem to have inspired some uncreative advertising weirdos over at JvM or KT here in Germany to come up with such a stupid campaign that goes by the infamous headline Du bist Deutschland (=you are Germany). And the battle has just begun…

P.S.: If you have a broadband inet connection and some time to spend, please make sure to check out this awesome "Joe gets.." series by Joe & Hassan ("We had initially planned for a porn site, but in the end, settled for this") on current.tv. ROFL ++++

P.P.S.: Current.tv isn’t just about funstuff – it’s about reality. That sort of reality we don’t get to see on tv.

P.P.P.S.: Beitrag Nr.6 :-)

Du bist daheim…

Ich bin wieder daheim, komme grad aus HH und wollte dieses Thema eigentlich schon heute morgen bloggen. Auf der Hinfahrt war ich gedanklich schon bei nem opener text, aber die ganzen Impressionen aus HH heute haben mich wieder alles vergessen lassen und so fange ich einfach mal direkt an:

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In freudiger Erwartung schaltete ich also vorhin den Rechner ein und fand sie in meinem Postfach – die neueste Ausgabe des daheim Magazins.  Thema dieses vierteljährlichen, privaten, nur online erscheinenden und als PDF-Datei herunterladbaren kleinen Magazins ist dieses Mal der Kapitalismus mit einem breiten Diskurs über seine Bedeutung im historischen und gegenwärtigen Sinne. Auf ca. 40 Seiten wird in einem sehr ansprechenden Layout den LeserInnen dargestellt, inwiefern der Kapitalismus ein Teil unserer Gesellschaft geworden ist.

Der Grund wieso ich das hier promote ist folgender: diese privaten Initiativen wie das daheim Magazin oder auch Blogs im Internet wie der Spreeblick beinhalten aus meiner Sicht sehr viel Leidenschaft, die man als LeserIn sehr deutlich spürt und es daher eine wirkliche Bereicherung darstellt. Es handelt sich dabei nicht um Publikationen, die irgendwie mit Content gefüllt werden müssen, sondern um wohlüberlegte Texte. Für mich ist das analoge Beispiele dazu der Sender arte, der auch nicht überall 24h auf Sendung ist, sondern nur ein bestimmtes Zeitfenster hat, um Menschen zu erreichen. Dort wird dann kein Füllmaterial hineingestopft, sondern gründlich überlegt, was man dem eh schon hektischen Zuschauer an Bereicherung zukommen lassen kann. Und genauso verhält es sich daher mit dem daheim Magazin – 40 Seiten Text als PDF Dokument – die richtige Dosis für ein schönes Lesevergnügen.

Wer also einen Moment Zeit hat und gerne liest, sollte sich dieses Onlinejuwel nicht entgehen lassen. Kleiner Tip: die beiden bisherigen Ausgaben mit den Titeln "Revolution" sowie "Deutschland und die USA" gibt es online als Download im Archiv. Die neueste Ausgabe im Abo via e-mail. Viel Vergnügen!