Dann also zu mir.

BMW-JKE

Als ich mein ers­tes und letz­tes Auto — einen ’89 VW Golf 2 — Mit­te 2006 für 150 EUR an einen ver­rück­ten Bast­ler in der Lüne­bur­ger Hei­de ver­kauf­te, ver­spür­te ich einen kur­zen Tren­nungs­schmerz, genoss dann aber die Frei­heit, die ein Auto­frei­es Leben mit sich bringt. In einer Stadt wie Frank­furt braucht man eigent­lich kein Auto, weil man für die Park­platz­su­che oft län­ger als für die eigent­li­che Fahrt­stre­cke braucht und alle wich­ti­gen Zie­le auch ander­wei­tig zu errei­chen sind.

Auto, ja/nein?

In Frank­furt woh­ne ich jetzt seit Mit­te 2007 und habe seit­dem nur zu drei Gele­gen­hei­ten den Wunsch ver­spürt, einen fahr­ba­ren Unter­satz zu haben. Und das obwohl ich lei­den­schaft­lich ger­ne (am Auto) bas­tel und die Zeit an der Kar­re wie Gar­ten­ar­beit betrach­te: als geis­ti­ge Erholung.

Ver­misst habe ich das Auto: a) bei Aus­flü­gen, damit man mal aus die­ser Groß­stadt raus­kommt; b) zum Ein­kau­fen von Geträn­ke­kis­ten (gro­ßer Vor­teil übri­gens des REWE-Bring­diens­tes: die lie­fern bis in den auf­zug­lo­sen 4. Stock) und c) zur Fahrt ans Tier­heim, denn das befin­det sich im letz­ten Win­kel Frank­furts und ist Fahr­rad­tech­nisch nur umständ­lich zu erreichen.

Ich brau­che also kein Auto und hat­te es bewusst abge­schafft. Car­Sha­ring lohnt sich hier im Wohn­ge­biet lei­der auch nicht, da außer­halb der typi­schen Wohn­vier­tel und die nächs­te Car­Sha­ring-Sta­ti­on fuß­läu­fig weit weg ist. Geni­al wäre natür­lich so ein Elek­tro­fahr­zeug vor der Haus­tür, für mich als Freund von prak­ti­schen Fahr­zeu­gen dürf­te das sogar ein Mini­van sein. Aller­dings: aus den o.g. Grün­den ent­fällt Car­Sha­ring, weil für die Car­Sha­ring-typi­schen Gebrauchs­mus­ter kein Bedarf ist. Und für den Wochen­end­trip ist es dann doch zu teuer.

Im Urlaub dann mitm Miet­wa­gen nach Spa­ni­en gefah­ren. Ford Fies­ta, 8000km aufm Tacho. Ford. Frü­her belä­chelt, seit­dem die eine Bekann­te aber mal einen Ford Ka und einen Ford Mon­deo fuhr, bin ich auch heim­li­cher Ford-Fan. Ford C‑Max, das wäre wohl so mein Kali­ber. “Isch bin de Jür­gäähn und steh auf Focht!” So in etwa. Wenn man also mal ein Auto kau­fen soll­te, weil es sich ein Bedarf erge­ben soll­l­l­l­l­l­te, dann also so ein gut & güns­tig Fahr­zeug. Einen Hyun­dai fän­de ich auch jut.

Und: Mobi­li­tät! Was sich wie ein Schlag­wort aus der Bahn­wer­bung anhört, beschreibt tat­säch­lich einen Trend, der heut­zu­ta­ge immer mehr Stel­len­wert bekommt und der uns in einem Vor­trag beim Web­mon­tag Frank­furt vor eini­gen Mona­ten näher erläu­tert wur­de. Mal eben irgend­wo hin­fah­ren kön­nen. Mie­ten statt kau­fen. Nut­zen statt besit­zen. Das ist der Trend in die­ser modu­la­ren Gesell­schaft, die ihre Mac­Books und iPho­nes besit­zen und nut­zen, beim Erschei­nen neu­er Ver­sio­nen aber umge­hend los­wer­den möch­te. Die ihr Leben in Kurz­zeit­pha­sen unter­teilt und mal hier, mal dort wohnt, lebt und arbei­tet. Die ihr kom­plet­tes Kon­sum­ver­hal­ten und Selbst­ver­ständ­nis von Mobi­li­tät auf die­se Rah­men­be­din­gun­gen aus­ge­legt hat. Und die sicher­lich kein 20 Jah­re altes, kos­ten­in­ten­si­ves, arbeits­in­ten­si­ves, umwelt­ver­schmut­zen­des 1,5 Ton­nen Fahr­zeug auf dem nicht vor­han­de­nen Tief­ga­ra­gen­stell­platz unterbringt.

Die Überraschung

Die­ser Tage dann der Anruf mei­ner Mut­ter, die sich ein schö­nes Senio­ren­fahr­zug mit hoher Ein­stiegs­hö­he zuge­legt hat: “hier, JKE, komm mal heim und hel­fe mir beim Ver­kauf des alten BMW!”. Ich also hin, auch weil ihr alter Wagen — ein 1993er E34 BMW 520iA (M50B20) — in all den Jah­ren immer nur von mir gepflegt wur­de. Ein schö­nes Fahr­zeug, das ein liba­ne­si­scher Sand­platz­händ­ler für schlap­pe 50 EUR über­neh­men wollte.

“50 EUR?? Der Wagen ist doch viel mehr wert!”“Ja, Mama, Du musst es so sehen, dass der eigent­lich mehr wert ist, Du den jetzt aber für 50 EUR ohne Rück­fra­gen ele­gant los wirst.”“Jaa nee also dann gebe ich ihn lie­ber Dir für umsonst.”

Was in mei­nen Ohren mit der Stim­me von Heinz Strunk im Dia­log mit sei­nem Mutt­chen unter­legt ist, klang in der Rea­li­tät genau­so. “Also dann gebe ich den lie­ber Dir.”

Dann also zu mir. Das lie­be, alte Auto. Gepflegt habe ich es frü­her immer, wenn ich mal in der Nähe war. Ich hät­te es damals aber nie­mals gekauft. Zu groß, zu schwer, zu unprak­tisch, zu weni­ge Extras, zu weni­ge PS (150 PS), Auto­ma­tik!!, stän­dig Pro­ble­me mit irgend­was. Hät­ten wir damals nicht so einen schö­nen, neue­ren Pas­sat Vari­ant Die­sel neh­men kön­nen? Wäre auch güns­ti­ger gewe­sen. Menno…

"Ein schönes Fahrzeug haben Sie da....Reihensechszylinder", sagt mit ein Passant im Vorbeigehen. Die Leute kennen sich aus.

“Ein schö­nes Fahr­zeug haben Sie da.…Reihensechszylinder”, sagt mir ein Pas­sant im Vor­bei­ge­hen. “Vii…vielen Dank”, ant­wor­te ich ver­wun­dert. Der Nach­bar kennt sich aus und weiß die Tech­nik wohl zu schätzen.

Der gro­ße Vor­teil älte­rer Fahr­zeu­ge ist ja, dass man vie­les noch sel­ber machen kann und gebrauch­te Ersatz­tei­le bekommt. Der Nach­teil ist dann aber auch, dass öfter mal etwas kaputt geht.

Was habe ich mit der Kar­re alles erlebt. Mit mei­nem kenia­ni­schen Füh­rer­schein zur Füh­rer­schein­prü­fung im BMW hin, zurück mit dem deut­schen Aus­weis. Nachts damit durch die Frank­fur­ter Innen­stadt gecrui­sed (damals wohn­ten wir schon mal in FFM). Oder als es ein­mal vor der Haus­tür geklaut wur­de und sich dann nach drei­ein­halb Wochen in Lim­burg wie­der­fand. Im Tape Deck ein fie­ses Mix­tape mit bil­ligs­ter Tech­no­mu­cke und am Rück­spie­gel hat­ten die Die­be ein Duft­bäum­chen hin­ter­las­sen. Ein wei­te­res Mal wur­de nur die Stoß­stan­ge geklaut. Mit­samt dem Num­mern­schild. Ärger­lich. Dann beim letz­ten Umzug nen Riss im Zylin­der­kopf. Habe ich recht­zei­tig bemerkt und damit Schlim­me­res verhindert.

Kurz­um: das Auto befin­det sich seit fast 20 Jah­ren in unse­rem Besitz und ist mir in all den Jah­ren irgend­wie ans Herz gewach­sen. Es sieht ja auch schön aus mit den Chrom­leis­ten und liegt auch wirk­lich ver­dammt gut auf der Stra­ße. “Wie ein Wohn­zim­mer von innen”, sagt mir Lukas von der Zen­tra­le. Jawohl, im Gegen­satz zu den kos­ten­op­ti­mier­ten Fahr­zeu­gen der Gegen­wart ist die­ser alte BMW noch rich­ti­ge Wert­ar­beit. Wenn man mal von den Kon­struk­ti­ons­feh­lern absieht.

Faß ohne Boden

Die lie­ben Kon­struk­ti­ons­feh­ler. Ganz vor­ne an: Abfluss­schläu­che vom Schie­be­dach, die in den Schwel­ler gelegt sind und dort über Abfluss­lö­cher ent­lüf­tet wer­den. Die neben den Auf­nah­me­punk­ten für den Wagen­he­ber lie­gen. Was bei fast jedem E34 da drau­ßen mitt­ler­wei­le an- oder gar durch­ge­ros­tet sein soll­te. Die Werk­stät­te sind faul und schwei­ßen dort ein Blech drü­ber. Fol­ge: Was­ser staut sich im Schwel­ler, die­ser ros­tet durch, Was­ser dringt in den Fuß­raum, das sich in der teil­wei­se 10cm dicken Schaum­stoff­schicht ver­teilt. Hach ja. Hät­te ich so einen Was­ser­scha­den nicht schon mal bei mei­nem alten Golf erlebt (drei Mona­te vorm Ver­kauf ist der Wär­me­tau­scher hin­ter der Spritz­wand geplatzt, Kühl­was­ser im Innen­raum, ..), wäre ich in Panik womög­lich aus­ge­flippt. Aber ist ja nur der alte BMW. Also den schwe­ren Tep­pich her­aus­ge­schnit­ten, ab zur Selbst­hil­fe­werk­statt, Abfluss­schlauch anders ver­legt, neu­es Blech ein­schwei­ßen las­sen und dick mit Bitu­men­spray ver­sie­gelt (nicht auf den Bil­dern zu sehen, aber sehr geil, die­ses Spray). Läuft.

Bei der Gele­gen­heit auch gleich mal den Innen­raum­fil­ter Mikro­fil­ter über­prüft, wenn man da eh im Fuß­raum her­um­wer­kelt. Dabei die hal­be Mit­tel­kon­so­le von hin­ten zer­le­gen müs­sen, weil der Fil­ter beim E34 innen vor der Spritz­wand steckt. Kei­ne Kli­ma­an­la­ge, aber Mikro­fil­ter. Eines der sel­te­nen Model­le in die­ser Aus­füh­rung. In den alten Rech­nun­gen seit 1996 wur­de nie­mals ein Mikro­fil­ter erwähnt. Auf dem Kunst­stoff­rah­men steht etwas von 04/94 — wahr­schein­lich seit­dem nicht mehr gewech­selt. Bäh! Rich­tig ver­mu­tet. Es ist ja nicht so, dass der Tausch des Mikro­fil­ters nicht auf dem Inspek­ti­ons­plan ste­hen würde…

Abhil­fe bei Schrau­ber­pro­ble­men übri­gens reich­lich online vor­han­den. Bei E34.de gibt es ein gutes Forum und fast alle Infos zum The­ma. Eben­so inter­na­tio­nal diver­se Sei­ten zum The­ma. So mag ich das. Im Gegen­satz zum Ford, für des­sen Navi-Blue­tooth-Pro­blem ich im Hotel­zim­mer noch ein Update auf den USB-Stick zie­hen woll­te, gibt es hier nur wenig Digi­tal­tech­nik. Weni­ger Gedöns, weni­ger Feh­ler­quel­len. Sogar den Kauf des Ser­vice-Rück­stel­lers hät­te ich mir spa­ren kön­nen, weil über eine Büro­klam­mer auch die­se Info im Spei­cher gelöscht wer­den kann. Man muss halt nur wis­sen wie.

“Kol­le­ga… alle Sei­te, Rost weg, hier Beu­le raus, hier neu­es Blech ein­schwei­ßen, Spach­tel, alles schön machen außen, neue Lack, Platz­mie­te und so.… 500 Üro.” (mein neu­er bes­ter Freund All­al, marok­ka­ni­scher Mann-für-alles in der Selbst­hil­fe­werk­statt)

Sta­bi­gum­mis und Man­schet­ten müss­ten dem­nächst wohl auch mal kon­trol­liert wer­den, zum Ölwech­sel war er schon im August. Dazu klei­ne­re Repa­ra­tu­ren hier und da, vor allem die “Pixel­feh­ler” im Tacho ner­ven, weil sei­ner­zeit nur eine Kon­takt­fo­lie ver­wen­det wur­de, die sich mit der Zeit löst. Über­all Torx-20 Schrau­ben, alles noch ver­schraubt, ganz anders als die heu­ti­gen Fahr­zeu­ge. Ein Air­bag ist lei­der auch nicht vor­han­den. Nach all den Jah­ren über den BMW Clas­sic Tei­le Shop die Aus­stat­tungs­va­ri­an­te bei Aus­lie­fe­rung ange­schaut und mich gewun­dert: Nebel­schein­wer­fer und Kopf­stüt­zen hin­ten hat er also auch mal gehabt? Wo sind die abge­blie­ben? Selt­sam. Und die elek­tri­schen Fens­ter­he­ber vor­ne wur­den wohl auch nur nach­ge­rüs­tet. Dann die gro­ße Über­ra­schung: EZ im Janu­ar 1993, aber Her­stel­lungs­jahr Okto­ber 1991. Oha. Woll­te den wohl damals nie­mand haben?

Die Steu­er ist teu­er, weil nur Euro 1. Das ist ja eigent­lich auch ein schlech­ter Witz, die­se Ein­tei­lung nach Euro 1 und Euro 2. Mein Schrau­berkum­pel erzähl­te mir sei­ner­zeit, dass es dabei nur um die Auf­wärm­zeit des KATs geht. Je schnel­ler des­to bes­ser. Das Nach­rüst­set kos­tet 100 EUR, eine Abgas­un­ter­su­chung (AU) muss dann auch gemacht, die Steu­er neu berech­net wer­den — ob sich das noch lohnt? Vie­le BMW in dem Alter mit mehr Hub­raum wur­den auch auf schon auf Auto­gas umge­rüs­tet. Lohnt sich das alles, wenn man den Wagen eigent­lich nur für den Wochen­end­aus­flug braucht?

Über­haupt, mir fehlt hier der Schrau­berkum­pel. Der mit der eige­nen Werk­statt, der in mir als frisch­ge­ba­cke­nen BMW-Fah­rer kein fah­ren­des Geld­bün­del sieht. Der Autos liebt und sei­nen Meis­ter­ab­schluss auf genau die­sem E34-Typ gemacht hat. Der wie ich die­se Mischung aus afri­ka­ni­scher passt-scho-Gelas­sen­heit und der deut­schen *Vorsicht-ist-besser*-Einstellung hat. Der mich nicht stän­dig abzo­cken will. Der die alten Autos mag und den Young­timer dar­in sieht. Mo-ment — Young­timer? Das Fahr­zeug ist ein Young­timer? Irgend­wie schon. Hach, ich fah­re jetzt also einen Young­timer, da sieht die Sach- und Emo­ti­ons­la­ge natür­lich wie­der anders aus. Weg vom Beför­de­rungs­mit­tel, hin zum Lieb­ha­ber­fahr­zeug.

Liebe

Ich fah­re also ein Fahr­zeug zum ewi­gen Lieb­ha­ben. In das man alle Ener­gie der Welt steckt, weil man es so lieb hat.

Das kann wohl nur wah­re Lie­be sein, anders ist es ratio­nal nicht zu erklären.

Lie­bes Auto, will­kom­men zurück in mei­ner Obhut. Ich wer­de Dich pfle­gen, bis dass der TÜV oder mein lee­rer Geld­beu­tel uns schei­det. <3

Update 18.07.2016:

Und dann war es doch irgend­wann so weit. Noch­mal ein letz­tes Mal geputzt, alles voll­stän­dig, die ori­gi­na­len Fuß­mat­ten ein­ge­legt und letz­te Bil­der gemacht. Alles ori­gi­nal, bis auf die Schei­ben­wi­scher. Dann 400km in den Süden gefah­ren, einen ande­ren Gebraucht­wa­gen gekauft und die­sen BMW schwe­ren Her­zens für einen sehr nied­ri­gen Preis ver­kauft. Zu viel Rost, ein ölnas­ser Motor, ein wahr­schein­lich undich­tes Getrie­be, die Rei­fen zu alt, Spur ver­stellt, das Fahr­werk auch nicht mehr top­fit — alles Grün­de, den Wagen zu ver­äu­ßern und nicht mehr beim TÜV vorzuführen.

Der letzte Tag nach 20 Jahren im Familienbesitz: BMW E34.

Der letz­te Tag nach 20 Jah­ren im Fami­li­en­be­sitz: BMW E34.

Zu Hau­se die Excel-Tabel­le auf­ge­macht und die Kos­ten ein­ge­tra­gen. Der Wagen hat uns 5,03 EUR pro Tag gekos­tet. Das geht ja eigent­lich noch. Außer­dem haben wir außer diver­ser Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren in Eigen­re­gie an grö­ße­ren Repa­ra­tu­ren nichts gemacht. Das Auto hät­te mit sei­nen Pro­ble­men ja jeder­zeit lie­gen­blei­ben kön­nen. Wel­cher Wagen ist heut­zu­ta­ge so zuverlässig?

Mei­ne Learnings:

  1. Die neu­en Autos sind nicht mehr so wer­tig und sta­bil ver­ar­bei­tet wie die­se alten Din­ger. Allei­ne die Blech­stär­ke sagt schon vie­les aus. Die Stoß­stan­ge wur­de bei­spiels­wei­se bei einem unver­schul­de­ten Ran­gier­un­fall beschä­digt und wur­de von mir dann erst mit Kabel­bin­der (!) mon­tiert, spä­ter dann geklebt und rich­tig ran­ge­schraubt. Ich weiß nicht, ob das bei einem neue­ren Wagen so leicht mög­lich gewe­sen wäre.
  2. Mir fehlt wei­ter­hin eine rich­tig gute Werk­statt in FFM. Einer, der ich blind ver­trau­en kann, die kei­nen Mist labert, die beim Ölwech­sel nicht den fünf­fa­chen Preis berech­net, die bei Inspek­tio­nen rich­tig nach Plan vor­geht und auch die Hand­lungs­an­wei­sun­gen der Her­stel­ler-Repar­tur­anlei­tun­gen rich­tig inter­pre­tie­ren kann. Eine, die beim Nach­fol­ger auch das Öl des DSG rich­tig wech­seln kann oder mal den Die­sel­par­ti­kel­fil­ter analysiert.
  3. Ein Auto braucht man in FFM wei­ter­hin vor allem zum Ein­kau­fen und für län­ge­re Rei­sen. Sie­ben Jah­re bewusst ohne eige­nes Auto waren schon gut. Jetzt aber haben wir einen Hund, da fliegt man weni­ger, fährt nicht mehr so oft mit der Bahn, ver­reist lie­ber mit dem Auto. Mir kann das nur recht sein. Euro­pa erkun­den! Folg­lich haben wir jetzt ein lang­stre­cken­taug­li­ches Rei­se­fahr­zeug. Das war der BMW auf­grund sei­nes Alters eher nicht mehr so.

Die­sen BMW wür­de ich jeder­zeit wie­der in mei­ne Obhut neh­men und hät­te er weni­ger Rost gehabt und viel­leicht eine stär­ke­re Moto­ri­sie­rung, wäre ein Gara­gen­platz zur Ein­la­ge­rung sicher­lich die bes­te Opti­on gewe­sen. Aber ein 23 Jah­re altes Fahr­zeug im All­tag zu bewe­gen ist viel­leicht auch noch eine schö­ne­re Her­aus­for­de­rung für den Wagen. Für mich war es daher selbst­ver­ständ­lich, ihn zum Schluss noch­mal rich­tig her­aus­zu­put­zen. Mach es gut, lie­ber BMW!

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