Immer wieder die Chinesen…

>>Halb Afrika trägt chinesische Plastiklatschen, kocht mit chinesischen Töpfen, schaut in chinesische Fernsehkästen. »We are all over Africa now«, sagt Herr Li vom Handelsministerium. Wir sind jetzt überall in Afrika.<<

Bitte einfach mal lesen. Weil es so wahr ist.

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  1. Habe zweimal bei SpOn Artikel darüber gelesen, wo die gleichen Beispiele aufgeführt wurden… Wenn die sich engagieren, ist es ja eigentlich gut. Aber langfristig bleibt es fragwürdig, wenn die eigenen Wirtschaftsabläufe dem steten Ansturm nicht standhalten können und von chinesischem Handel unterboten werden.

    Vielleicht rächt sich, daß sich Europa keinen freien Handel mit afrikanischen Ländern einrichtete… Aber der Westen ist mit seiner Globalisierung (durch einzelne internationale Konzerne) auch nur an sich selbst interessiert, Rohstoffe auszuführen. Die Chinesen erlassen Schulden, investieren allgemein und stellen keine politischen Bedingungen… Hier geraten Afrikas Strukturen (wirtschaftlich und politisch) zum eigenen Nachteil. Vielleicht später, wenn die Weltmarktpreise steigen, hat China günstig den Fuß in der Tür für sein Wachstum.

    Aber ich sah auch, die ganze Kohle von Australien wird nach China verschifft, so ungefähr…

  2. Afrikaner können ein Ding oder zwei vom Chinesen lernen. China war fast, während schlecht ab einer Generation oder vor zwei aber sie jetzt anschaut. Wenn eine Beziehung, die auf einer Form basiert wird, der Partnerschaft, im Gegensatz zu ein basiertes auf Euro-Stil imperialistische Tendenzen, entwickelt und sowohl Afrika als auch China sich freut dann so es ist. Die einzige Pflicht von Afrika soll sich jetzt die andere Hälfte vergewissern, die nicht schon in Chinesen starrt, hat gemacht Fernsehapparate oder hat mit chinesischen Töpfen Afrikaner derjenig gekocht lässt herstellen. Im kleinen Interesse, Aufgaben und Industrie für Afrikaner zu schaffen.

  3. Ich finde es einfach nur krass, wie sich die Chinesen den afrikanischen Kontinent als Rohstofflager sichern, sich hier mit einer Selbstverständlichkeit breit machen und einkaufen – und es irgendwie niemand richtig zur Kenntis nimmt.

    Museveni hat es letztens treffend bezeichnet, als er den Chinesen erwiderte, sie sollen fertige Produkte kaufen, nicht nur Rohstoffe. Vielleicht kann man sie so ein bißchen auf Distanz halten.