Safarioops?

darkb

“We are Kenya’s mobile leader because hundreds of thousands of individuals have chosen to trust us and use our services rather than those of others. We feel a great responsibility for this and will serve them to the very best of our ability.”(source)

Thx god GSM networks are more secure than webservers. Ama?

1,51 kilometres

embugoogle

1,5km is what I walked to the office every morning while in Embu. About 1,5 km from my room in downtown Embu to the WRMA office behind the law courts.

I just measured that via Google Earth. Eh! :-)

Ok, sijui if they have already been around for some time, but I’ve just started Google Earth again and discovered some new, HighRes maps from 2007 on various locations in Kenya. Now….this is just cool. Really.

(Yeah, we’ve been using GE to spot swimming pools in the past but mind you: blue spots on the map aren’t pools but corrugated sheets as used in rural areas.)

Hochglanzbroschüren

Es zieht irgendwie alles an mir vorbei.

Die Berichte in den Medien über alternde Radsportler; wieder mal ein ermordetes Kind, verscharrt irgendwo da draußen im Wald; die OSCAR Verleihungen in den USA mit unwichtigen Infos; die üblichen politischen Sticheleien im Inland; Studien und Umfragen zu diversen Themen; Sportnachrichten; etc..
Einzig das plötzlich aufkommende Interesse am Klimawandel, der Vermarktungswert ökologischer Konzepte, die plötzlich wie Pilze aus dem Boden schiessen, vermag mich noch aus der Reserve zu locken.

Als ich vor drei Wochen an der Tankstelle mit der EC-Karte bezahlen wollte, hatte ich richtige Schwierigkeiten, mich an meine PINummer zu erinnern.

Ich glaube es war mal Esther Dyson, die vor einigen Jahren in der BrandEins in einem Interview von sich gab, sie wäre erst dann richtig erholt – an den Wochenenden, wenn sie mit ihrem Mann wandern geht – wenn sie am Montag morgen ihre PINs vergessen hat. Recht hat sie.

Die Umstellung zwischen den Welten habe ich schon sehr oft erlebt. Zwischen Kenia und Deutschland liegen nicht nur 6600 km, sondern auch viele kleine Details, deren Existenz erst bei näherer Betrachtung erkennbar wird.

Wenn ich am Flughafen stehe und die Unmengen von Zeitschriften sehe, im Flugzeug den Verpackungsmüll, gehetzte Menschen mit unterschiedlichen Vorlieben – all das gibt es mittlerweile an jedem Ort der Welt.
Aber nicht überall wird damit auf gleicher Art und Weise umgegangen.

Wenn man in Deutschland aufwächst, lernt man schnell, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen. In Kenia war das früher nicht der Fall.
In einem Land, in dem es vergleichsweise wenige Fernsehsender gibt, in dem Bücher immer noch sündhaft teuer sind und die Tageszeitungen gleich mehrfach von verschiedenen Personen gelesen werden, in dem der Internetzugang aufgrund mangelnder Infrastruktur und Hardware in den meisten Haushalten noch keine Realität ist, wo Wasser nicht aus der Leitung, sondern vor allem aus einem Wassertank vom Dach des Hauses kommt, die Benutzung von öffentlichen Toiletten Geld kostet und jeden Tag mit einem Stromausfall gerechnet werden muss – in so einem Land mag das Thema Reizüberflutung höchstens in Verbindung mit nervigen Verkäufern gebracht werden, die einem als Europäer irgendwelche Holzschnitzereien oder Batiktücher verkaufen wollen.

Ich sehe also die Zeitschriften, und denke mir: machen sich die Kunden eigentlich Gedanken um die Ökobilanz? Wieviel Wasser wurde für den Herstellungsprozess verunreinigt und ungereinigt in die Natur abgelassen? Was passiert mit all dem Kerosin, welches täglich verflogen wird? Was passiert mit dem Verpackungsmüll aus dem Flugzeug?

In Deutschland wird dieser Müll entsorgt. Ent-sorgt. So wie “sich der Sorge darum entledigen”. Der Müll wird vielleicht noch sortiert und teilweise wiederverwendet, der Rest wird verbrannt und zur Energieerzeugung verwendet.
Und in Kenia? In Kenia wird dieser Müll auf eine Halde geworfen, von Menschen nach brauchbarem Material durchsucht und dann verbrannt. Ohne Energieerzeugung.

“Ha!”, mag man sich denken, nicht nur in Kenia. Freilich nicht nur dort. Wir schauen kurz nach Osteuropa und sehen das Chaos vor der Tür. Tja…

Letztens erzählte mir ein ehemaliger Kommilitone, wie er als Ingenieur für die kenianische National Environment Management Authority (NEMA) kurz vor Weihnachten sechs Betriebe schließen lassen musste. Die Chinesen brauchen Rohstoffe, ganz China will sich motorisieren, und so wird alles aufgekauft was sich irgendwie wiederverwenden lässt. So auch das Blei in den Autobatterien.

“Wir brauchen eine flüssigkeitsdichte Fahrbahn”, wurde mir damals in der Ausbildung zum Mineralölkaufmann gesagt, “das ist jetzt Vorschrift an den Tankstellen”.
Ah ja. So etwas haben die Betriebe natürlich nicht in Kenia. Autobatterien werden dort irgendwo in einem Hinterhof zerpflückt, das Blei herausgenommen, und jegliche Flüssigkeit irgendwohin geschüttet. Ein Teil verdunstet, der Rest fliesst oberirdisch ins nächste Gewässer oder versickert. Stört ja keinen. Außer der NEMA, die dem bunten Treiben jetzt einen Riegel vorgeschoben hat.

Aber wieso stört das niemanden?

Weil die Menschen nicht mit diesem Umweltbewusstsein aufwachsen, weil sie früher organischen Müll gewohnt waren, der irgendwo verroten konnte, und weil sie täglich damit beschäftigt sind, zu überleben.

Wenn man täglich ums Überleben kämpfen muss, ist es einem sehr egal, ob die Batterien mit ihren Schwermetallanteilen irgendwo auf einer Halde, oder aber in der nächsten Toilette verschwinden. Genau wie in Deutschland entledigt man sich dieser Sorge. Soll sich doch jemand drum kümmern der Ahnung davon hat!

muellhalde
Müllhalde bei Nairobi – direkt hinter dem Kasarani Stadium (im Norden erkennbar), wo letzten das tolle Weltsozialforum stattgefunden hat…

Als ich in meiner Tätigkeit als “technischer Berater” den Chef des Regionalbüros bat, dass wir die Batterien in Zukunft getrennt sammeln und nicht mit ins wöchentliche Feuer im Hinterhof werfen, schaute er mich nur unverständlich an. “Aber was sollen wir denn sonst mit denen machen?”, frug er mich. “Ich weiß es nicht”, entgegnete ich ihm, “aber jedenfalls nicht mit ins Feuer werfen, dass dann beim nächsten Regen alle Schadstoffe ins Grundwasser gespült werden.”

Sein Job beinhaltet unter anderem viel Aufklärungsarbeit. So weisst er die Siedler an den Flussläufen an, ihre Toiletten nicht unmittelbar neben einem Gewässer zu errichten. Das mit den Batterien war ihm allerdings neu.

Mein ehemaliger Kommilitone bei der NEMA versteht diese Problematik nur zu gut – sind es doch seine Leute, denen er hier Chancen aus umweltschutztechnischen (sp?) Gründen verwehren muss, die ihnen sonst eine Möglichkeit zu einem Herauskommen aus ihrem Dasein bieten. Die Autobatterieverwerter haben ihre Tätigkeit natürlich innerhalb kürzester Zeit wieder aufgenommen. Es stört ja sonst keinen, und Kontrollen sind nicht immer möglich.

Aus diesem Grund, weil eine Problematik mit der anderen zusammenhängt, werden irgendwo in den Steuerzentralen dieser Welt Papiere zusammengeschrieben, in denen Schlagworte wie poverty, NGO, waste management, gender, HIV, etc. treffend die vorherrschenden Rahmenbedingungen beschreiben. Wie schön.

Es wird dann irgendwo eine Konferenz einberufen, irgendwelche Experten fliegen für viel Geld und Müll (Kerosin, Verpackungsmüll) in ein tolles Land, wohnen exklusiv in einem sündhaft teuren Hotel, referieren über ihr Lieblingsthema mit einem MSc. in der Tasche und reisen dann wieder mit einem Konzept ab. Irgendwo liegt dann noch nen Stapel Kataloge und Broschüren rum, alle irgendwo auf Hochglanz mit Schwermetallhaltigen Farben bedruckt, und verändert hat sich für die Welt: nix.

Und dann kommst Du nach Deutschland zurück, schaltest den Fernseher an und siehst, wie sie auf einmal alle ganz hektisch versuchen, das arme Klima vor den bösen Menschen zu schützen. Und ich frage mich: wenn wir es in einem Land wie Kenia, wo noch so vieles erst in den Anfängen steckt, die Menschen noch hungrig nach Wissen und weiterbildenden Informationen sind, das tägliche Leben aus der Abdeckung von Grundbedürfnissen besteht und durch Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulen noch so viel mehr erreicht werden kann – wenn wir es selbst dort nicht schaffen, was soll dann erst aus dem Rest der Welt werden?

Achim Steiner, Chef des UNEP mit Sitz in Kenia, meinte letztes Jahr in seiner Antrittsrede, dass dies gerade die Herausforderung für das UNEP wäre, dieser kaputten Welt täglich direkt vor der Tür zu begegnen. Ob sich dadurch etwas ändert?

Man könnte, wenn man nur wollte. Man könnte so vieles machen.

hmm….

A good friend of mine who recently travelled to the USA went shopping and passed by a shop called “The Children’s Place“.

children´s place kenya II

children´s place kenya III

Obviously, it’s a shop where they are selling clothes for children.

And then you come across this interesting label:

made in kenya @ children´s place store in philly

MADE IN KENYA

Ati? Where has this been made in Kenya? And are these clothes for sale in Kenya as well?

Kwaheri, nyumbani…

So you really thought I’d leave my beloved home-of-choice without saying good-bye? Naaa….

“127 days”, it said on that form from the Immigration Departement. 127 days of staying, working, living and enjoying beautiful Kenya. And I enjoyed every single day….

And now I am sitting here at JKIA departure lounge, reflecting the last hectic days, and actually trying to figure out what Europe will be alike. I’ll hopefully arrive tonight, and by tomorrow afternoon, I’ll have to bury my father and speak to a crowd on behalf of my family. Quite an interesting task, but something I am looking forward to. Everything will work out fine.

You see, the message I am taking with me on this journey into a new future is something I learned and experienced in Kenya. Something I needed to come here for in order to understand a few things that have started to have an impact on my life.

Upon arrival in Embu, I quickly realized that staying in such a rural area, one *might* easily become quite religious. Or as I would call it rerrigiiiaaas.

Now, instead of telling you more details of this journey to myself, let me just show you this picture of a church service (in Kiswahili!) I attended on my last day in Embu.

Reason for showing you this one – and I hope I didn’t offend anyone by taking a picture within church – is that among all these people who opened their heart on a sunday morning to something they have never seen but truly believe in, I felt at home. It made me feel good.

It are these impressions and feelings I am taking home. Something that gives me strength from within (yes, happiness is that easy to obtain! :-)

Thengiu muno, Kenya. Kwaheri(ni)…

Elungat’s paintings

Commuting between Embu and Nairobi during these hectic weeks at the end of the year 2006 almost made me forget about blogging one fine and important event I came across in Nairobi last weekend.

Kenyan painter Peter Elungat and designer Jutta Guglielmi rented the Exhibition Hall at Village Market – East Africa’s biggest shopping mall – for something like Kshs. 60.000 /= and exhibited their paintings and furnitures there.

I normally don’t like these exhibitions at the Village Market, as most artists these days – to me – just try to copy other artists and styles. Just earlier in december, I saw some fine paintings there that resembled those of Abushariaa Ahmed.
But then, I think art has to be taken where the customers are – and those at the Village Market seem to have enough money in the pocket.

Good art, though, is hard to find. And Peter Elungat’s painting were a refreshing alternative.

Sorry for the poor picture quality – I just had my mobile phone’s cam with me that day. However, I thought about sharing this with you. Also, I just took pictures of the paintings I really liked.

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@ 110.000 /= (sold!)

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@ 250.000 /= ….yes, Peter, that’s a LOT of money. Still :-)

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pls also note the furnitures & lamps by Jutta Guglielmi

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The artist himself!

I really really like these paintings and think Peter is one fine artists out there who has reason enough to sell his work at a decent level and to customers who know (feel!) the difference between good and bad paintings.

Also, I am still fighting with the idea of runing a website dedicated to fine arts in East Africa. I’ve mentioned this earlier a few times, and such a project requires some funding / adsense income, but right now I just lack enough time to pursue such activities. Now, how about an open blog where everyone can contribute? Let’s keep this in mind for 2007… (my webserver package only offers two MySQL data bases and I’ve already used the other one for this fine website :-)

The “Transformation of Thoughts into Form” exhibition is open to everyone @ Village Market, Exhibition Hall, 15th – 21st December, 9.30am – 6 pm.
(pieces purchased during the Exhibition will have a 10% discount)