Bauchentscheidungen

Wann weiß man(n) eigent­lich, wann man die Rich­ti­ge (Lebens­ab­schnitts­ge­fähr­tin) gefun­den hat?

Wird das dann irgend­wo ange­zeigt oder bekommt man es gesagt?

Neu­lich stand ich in einem Laden und sah eine sehr schö­ne Leder­ja­cke. “Boah, die isset…”, dach­te ich mir, “…aber der Preis…naa…kann ich mir nicht wirk­lich leis­ten”. Ange­zo­gen sah sie aber wirk­lich gut aus und war genau (!) das wonach ich geschaut hatte.

1 Woche spä­ter habe ich sie mir dann gekauft und bin seit­dem glück­lich damit.

Geht das auch so leicht mit Bezie­hun­gen? Wann weiß man, ob es die rich­ti­ge Part­ne­rin ist? Wenn man sie mit den Exen ver­gleicht? Oder mit der erstell­ten Lis­te der Traum­f­rau­merk­ma­le? Und was ist mit den christ­li­chen Freun­den, die irgend­wie alle schon so (gefühlt)vorzeitig hei­ra­ten? Haben die ihre Wahl jemals bereut?

Not that I haven’t made up my mind on this. Ich glau­be aber im Leben eines Man­nes gibt es die­se “Geor­ge Cloo­ney-ich-will-mich-nicht-fest­le­gen” Momen­te. Ob das gut ist? Kei­ne Ahnung.

Die Erkennt­nis jedoch, dass man mit einer Per­son wirk­lich bis zum Ende zusam­men sein und alles tei­len möch­te — das ist mei­ner Mei­nung nach genau­so wich­tig wie über evtl. Zwei­fel zu dis­ku­tie­ren. Daher die Fra­ge: inweit darf, kann oder muss eine Ent­schei­dung zur Part­ner­schaft eine Bauch­ent­schei­dung sein?

Oder anders gefragt: wel­cher Maß­stab muss zur Beur­tei­lung des eige­nen Befind­lich­keit­zu­standes ange­legt wer­den? — Wie weiß man, wann es einem gut geht?

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