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	<title>Kikuyumoja &#187; Ujerumani</title>
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		<title>ReverbMag</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 00:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bloggerhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Ujerumani]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein kurzer Hinweis auf meine Artikel beim reverb magazine - einem neuen Online Magazin, f&#252;r das ich derzeit schreibe.



(Facebook &#124; Twitter)

Do epic shit. Das ist nat&#252;rlich eine gewagte Ansage, steht aber auch stellvertretend f&#252;r den Anspruch und die Geisteshaltung, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Hinweis auf <a href="http://reverbmag.de/author/jeichholz/" target="_blank">meine Artikel</a> beim <strong><a href="http://reverbmag.de/" target="_blank">reverb magazine</a></strong> &#8211; einem neuen Online Magazin, f&uuml;r das <a href="http://reverbmag.de/author/jeichholz/" target="_blank">ich derzeit schreibe</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-3352" title="do epic shit" src="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2011/04/Download-500x471.jpg" alt="do epic shit" width="500" height="471" /></p>
<p>(<a href="https://www.facebook.com/reverbmagazine" target="_blank">Facebook</a> | <a href="http://twitter.com/#!/reverbmagazine" target="_blank">Twitter</a>)</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Do epic shit</span>. Das ist nat&uuml;rlich eine gewagte Ansage, steht aber auch stellvertretend f&uuml;r den Anspruch und die Geisteshaltung, den Leser mit interessanten Themen zu unterhalten und einen wirklichen Mehrwert zu bieten.</p>
<p>F&uuml;r mich ist es auch eine neue Erfahrung, weil ich meine Texte auf Deutsch verfasse und zur Ver&ouml;ffentlichung freigebe &#8211; statt auf Englisch wie bisher (hier und anderswo). Betreut werden wir Autoren &uuml;brigens von jungen Online-Journalisten, die sich u.a. mit <a href="http://nachtsindarmstadt.de/" target="_blank">diesem h&uuml;bschen Bildband</a> schon einen Namen gemacht haben.</p>
<p>Kurz: das <em>reverb magazine</em> ist ein gut gemachtes Blog mit spannenden Themen, kurzweiligen Artikeln und freut sich auf <a href="http://reverbmag.de/" target="_blank">Euren Besuch</a>! :-)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kikuyumoja.com/?flattrss_redirect&amp;id=3351&amp;md5=7b47bb9df3c29f71c369d9f6e4871fca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kikuyumoja.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Quo vadis, Facebook?</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 15:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jke</dc:creator>
				<category><![CDATA[thoughts]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Herbst 2010 sa&#223; ich in einem Meeting zu einem deutschen Forschungsvorhaben, bei dem Zwischenergebnisse aus den Untersuchung auch auf Facebook bekannt gemacht werden sollen.
"Was ist Facebook?", frug daraufhin ein teilnehmender Vertreter aus der Industrie. "Bei uns werden all ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst 2010 sa&szlig; ich in einem Meeting zu einem deutschen Forschungsvorhaben, bei dem Zwischenergebnisse aus den Untersuchung auch auf Facebook bekannt gemacht werden sollen.</p>
<p><em>&#8220;Was ist Facebook?&#8221;</em>, frug daraufhin ein teilnehmender Vertreter aus der Industrie. <em>&#8220;Bei uns werden all diese Seiten immer gesperrt von der IT, wir k&ouml;nnen da praktisch gar nichts machen&#8221;</em>.</p>
<p><em>&#8220;Facebook?..nee, lieber nicht&#8221;,</em> antwortete eine andere Vertreterin aus der Industrie, <em>&#8220;..bei uns ist das alles sehr restriktiv, wir haben auf unserer Website auch keine Infos &uuml;ber Forschungsvorhaben&#8221;.</em></p>
<p>Meine Schwester, Juristin &amp; als Mutter 24h dauerbesch&auml;ftigt, geh&ouml;rt auch zu denjenigen, die <em>&#8220;diesen ganzen Quatsch&#8221;</em> ablehnen. Keine Zeit, <em>&#8220;keinen Bock auf Daten von mir online&#8221;</em>, keinen Nerv auf die Zeitverschwendung &#8211; alles Gr&uuml;nde, wieso sie da nicht mitmacht. Ich bin da zwar anderer Meinung, weil ich mein Geld teilweise auch mit <em>&#8220;diesem Quatsch&#8221;</em> verdiene, respektiere aber diesen &#8211; f&uuml;r sie &#8211; logischen Entschluss. <strong>Freilich, was bringt ihr die Teilnahme?</strong></p>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><img class="aligncenter" alt="Alim Market Facebook" src="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/12/alimmarketfacebook.jpg" width="500" height="666" /><br />
<em>&#8230;neulich an der Kasse beim Alim Market in der Kaiserstra&szlig;e.</em></p>
<p>Facebook muss man nicht m&ouml;gen, ich habe es in der Vergangenheit <a href="http://kikuyumoja.com/2008/04/23/11-years-later/" target="_blank">gehasst</a>, ich bin kein gro&szlig;er Fan von social networks im Stil von Facebook (oder noch schlimmer: Xing &amp; LinkedIn), aber ich nutze es mittlerweile gerne weil es mir den Kontakt mit anderen erm&ouml;glicht, genauso wie <a href="http://kikuyumoja.com/2008/10/13/nb-twitter/" target="_blank">Twitter</a>.</p>
<p>Ich nutze Facebook auch deswegen, weil in anderen L&auml;ndern als Deutschland Facebook quasi DIE Eingangsplattform f&uuml;r social activities ist. Verbunden mit einem in manchen L&auml;ndern kostenlosen Mobilfunkzugang zum mobilen Angebot von Facebook via <a href="http://0.facebook.com">http://0.facebook.com</a>, muss man sich dann auch nicht wundern, wenn die Jugend bei Facebook &amp; Co. <a href="http://kikuyumoja.com/2009/08/25/farmville-ni/" target="_blank">abh&auml;ngt</a>. Wohlgemerkt, weltweit. Genau so wie der Rest des Internets 24/7/365 offen ist (wenn wir mal <a href="http://kikuyumoja.com/2010/10/23/kommentare-werktags-nur-von-8-bis-19-uhr/" target="_blank">von ein paar deutschen Ausnahmen absehen</a>).</p>
<p>Facebook bietet all das, und eben noch viel mehr als Xing &amp; LinkedIn aus bewussten Gr&uuml;nden sein werden und vielleicht auch nicht sein wollen. An Facebook f&uuml;hrt also irgendwie kein Weg vorbei &#8211; denken sich sicherlich auch die <a href="http://t3n.de/news/neuer-leitfaden-facebook-marketing-271086/" target="_blank">professionellen</a> <a href="http://facebookmarketing.de" target="_blank">Facebook Marketer</a> in Deutschland.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><img class="aligncenter" alt="screenshot fb hessencenter" src="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/12/screenshotfbhessencenter.png" width="500" height="321" /></p>
<p>Eben komme ich aus dem Einkaufszentrum hier in Frankfurt-Ost &#8211; dem Hessen-Center, das gerade eine Aktion f&uuml;r Kunden startet und f&uuml;r die Teilnahme an deren Hessen-Center Facebook Seite wirbt:</p>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><a href="http://facebook.com/hessencenter">http://facebook.com/hessencenter</a></p>
<p>&#8230;.steht da in der Mitte auf dem Plakat im Center. <strong>Nicht</strong> etwa <a href="http://www.hessen-center-frankfurt.de">http://www.hessen-center-frankfurt.de</a>, nein, facebook.com/hessencenter. Und daneben ein &uuml;berdimensionaler &#8220;Gef&auml;llt mir&#8221; Button. Facebook.com/xyz als neue ID?</p>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><img class="aligncenter" alt="screenshot hessen-center-frankfurt.de" src="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/12/screenshothessen-center-frankfurt.de_.png" width="500" height="272" /></p>
<p>Zugegeben, die richtige <a href="http://www.hessen-center-frankfurt.de" target="_blank">Website</a> ist jetzt auch nicht so der Burner. Aber was m&ouml;chte man auf der Website eines EKZs schon erfahren &#8211; ausser der &Ouml;ffnungszeiten und vielleicht noch der verf&uuml;gbaren Gesch&auml;fte? Bemerkenswert &uuml;brigens der Link zu den Jobangeboten.</p>
<p>Obwohl, das k&ouml;nnte man doch eigentlich auch direkt erfragen, nicht wahr? Also ab damit auf die Pinnwand: <em>&#8220;Werdet Ihr hier auch eine Seite mit Jobs anbieten?&#8221;</em></p>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><img class="aligncenter" alt="FireShot capture #019 - 'Hessen-Center Frankfurt' - www facebook com hessencenter v=wall" src="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/12/fireshotcapture019-hessen-centerfrankfurt-www_facebook_com_hessencenter_vwall.png" width="500" height="413" /></p>
<p>Die Kommunikation l&auml;uft also &uuml;ber die Facebook Pinnwand, man ist beim Du (praktisch, direkt) und ich (ich kleines ich) spreche mit a) der Welt und b) dem HessenCenter (wo nat&uuml;rlich nur eine Agentur bzw. ein Student sitzt, der die Kommunikation macht). Kommunikation! Konversationen! Cluetrain? Hach&#8230;.</p>
<p>Ich erw&auml;hne das alles, weil:</p>
<ul>
<li>
<div>ich mich ob der angepriesenen URL wundere: facebook.com/eigenername vs. <a href="http://www.eigenername.de">http://www.eigenername.de</a>, und inwieweit es ein Vorteil ist f&uuml;r Firmen, wenn sie Teil eines Netzwerks sind;</div>
</li>
<li>
<div>ich mich &uuml;ber solches direktes Facebookmarketing freue, aber auch wundere, weil es doch gef&uuml;hlt noch so viele Nichtnutzer gibt und man damit nicht alle erreichen kann;</div>
</li>
<li>
<div>ich mich wundere, ob die Firmen und Projekte wirklich alle bereit sind f&uuml;r eine offene Kommunikation? Konversationen mit dem Kunden! Dabei geht es ja nicht immer nur um Firma X, die ein Produkt Y verkaufen m&ouml;chte. Ein gutes Beispiel hierf&uuml;r ist die Stadt Frankfurt, die bei Facebook &uuml;ber das Presse- und Informationsamt einen <a href="https://www.facebook.com/StadtFFM" target="_blank">Facebookkanal</a> bedient. Machen die gut, wie ich finde, aber viele Teilnehmer und &#8220;Gef&auml;llt mir&#8221;-Klicker nutzen deren Facebook Pinnwand als direkten R&uuml;ckkanal &#8211; und &auml;u&szlig;ern dar&uuml;ber ihren Unmut zur Stadt UND eben allem was dazugeh&ouml;rt. Which includes the RMV und all das was der gemeine B&uuml;rger sonst noch nicht voneinander abtrennen kann und vielleicht auch nicht muss. Ich, die privaten Firmen, dort die &ouml;ffentliche Hand und ach ja, die Steuern und &uuml;berhaupt, macht mal was f&uuml;r unsere Steuern! 11!1! So etwa. So liest sich das auf den Seiten teilweise. Das ist normal und menschlich (und eben nicht so sachlich);</div>
</li>
<li>
<div>ich mich frage, ob Firmen &#8220;Marketing&#8221; auch als ein Solches verstehen, oder hier den blo&szlig;en Verkauf von Produkten sehen (vielleicht auch nur weil es ein f&uuml;r sie messbarer Erfolg ist und sie weiterbringt). Beispiel: <a href="http://facebookmarketing.de/pages/die-bahn-auf-facebook-das-interview" target="_blank">Bahnaktion im Herbst 2010 mit dem Verkauf von Tickets &uuml;ber Facebook</a>. Meiner Meinung nach war das ein blo&szlig;es Antesten der Bahn &uuml;ber deren altgediente Agentur, ob Facebook als Verkaufsplattform taugt. Die Kunden sahen es anders und &auml;u&szlig;erten ihren Frust auf der Pinnwand &uuml;ber Stuttgart21, die Versp&auml;tungen und was sonst noch im Makrokosmos Deutsche Bahn abgeht. Direkt, auf Antwort hoffend. Die nat&uuml;rlich auf sich Warten lie&szlig;, dann aber gut kam. GENAU DARUM GEHT ES meiner Meinung nach. Um Kommunikation! Mit den Kunden sprechen, direktes Feedback geben. Das Angebot kann noch so scheisse sein &#8211; wenn die Kommunikation stimmt, ist schon vieles gerettet. Zum <a href="http://vowe.net/archives/012074.html" target="_blank">Kundenservice in Deutschland</a> hat auch Volker Weber gerade wieder etwas gebloggt. Traurig, aber wahr..<br />
Blo&szlig;es Verkaufen geht meiner Meinung nach (als gelernter Kfm.) &uuml;ber den Preis, &uuml;ber Qualit&auml;t oder &uuml;bers Image. Wenn die Bahn Tickets verkaufen m&ouml;chte, stelle ich mich gerne 3 Tage auf die Zeil in Frankfurt und verkaufe da sicherlich noch mehr Tickets als die &uuml;ber Facebook. Verkauft haben sie &uuml;brigens lt. dem oben verlinkten Interview mit der Agentur und dem Bahntypen blendend. Gegen&uuml;ber meinem Kunden w&uuml;rde ich als Agentur in der &Ouml;ffentlichkeit aber auch nur positives berichten.<br />
Daher: Facebook ist vor allem eine Kommunikationsplattform (yeah, &#8220;-plattform&#8221; :-), kein Verkaufskanal.</div>
</li>
<li>
<div>Ich erw&auml;hne es auch, weil ich mich immer wundere, wo diese rasante Entwicklung mit Facebook noch hinf&uuml;hren wird. Dass im Internet nichts von Dauer ist und alles verg&auml;nglich ist, ja sogar peinliche Sucheintr&auml;ge aus der Jugend (&#8220;das Internet vergisst nicht&#8221;) in der Masse und aufgrund von Suchmaschinenoptimierungsma&szlig;nahmen sowie demand media Flut untergehen, scheint mittlerweile immer mehr bewusst zu werden. Allein: <strong>Facebook kann sich Dinge erlauben, die andere Firmen in den Ruin treiben w&uuml;rden.</strong> Verschleierte Privacy Ma&szlig;nahmen, einen unreifen CEO mit schlechter Menschenkenntniss und ein sich st&auml;ndig wechselndes Layout bzw. Benutzersteuerung sind da nur einige der Gr&uuml;nde, die Position von Facebook kritisch zu hinterfragen.<br />
Siehe Delicious.com, der social bookmark service von Yahoo!. Yahoo!, diese mittlerweile chinesische Firma. &#8220;Geleakt&#8221; (wuaarrgh), ist deren slide zur bevorstehenden Schlie&szlig;ung von Delicious, dann am n&auml;chsten Tag Kommando zur&uuml;ck, delicious wird &#8211; wenn &uuml;berhaupt &#8211; verkauft, aber eigentlich ist das alles egal, denn die Menschen brauchen Vertrauen. Vertrauen, dass sie in Delicious nicht mehr haben und dementsprechend abwandern. Eigentlich sehe ich es wie einige Andere, dass Delicious durch die abwandernden Nutzer kaputt gemacht wird, und nicht durch Yahoo!s falsche Gesch&auml;ftspolitik, aber mittlerweile habe auch ich zu Diigo.com gewechselt. Nicht weil Delicious so schlecht ist, sondern weil mir bei dieser News erst gezeigt wurde, dass es auch noch bessere Alternativen zu Delicious gibt.<br />
Amazon mit seiner Sperrung der S3 Server f&uuml;r Wikileaks, Paypal ebenso &#8211; alles Dinge, die sich eine Firma wie Facebook ohne weiteres erlauben k&ouml;nnte und andere eben nicht so sehr. Eben weil die Nutzer so tief drinstecken und ihre Kontakte &#8211; ihr Netzwerk &#8211; nicht mehr aufgeben m&ouml;chten. Dieser scheinbare Zwang zur Facebookmitgliedschaft &#8211; der Wert der Verbindungen und der internationalen Kommunikationsm&ouml;glichkeiten &#8211; ich wei&szlig; noch nicht wo uns all das hinf&uuml;hren wird, und ob es hierf&uuml;r &uuml;berhaupt eine gewollte Marschrichtung gibt? Auch von Seiten der (antrainierten) Nutzer?</div>
</li>
<li>
<div>Und: ich nutze Twitter lieber als Facebook. Beim <a href="http://kikuyumoja.com/2010/11/21/barcamp-darmstadt-2010-co/" target="_blank">Barcamp Darmstadt</a>, als Beispiel, lief die Kommunikation (&#8220;back-channel&#8221;) &uuml;ber Twitter. Inklusive Twitterwall. Praktisch. Wohl dem der dabei ist und den Dienst zu nutzen wei&szlig;.<br />
Festzuhalten bleibt aber auch der <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b3e7386b" target="_blank">Kommentar von Fefe</a> zum <a href="http://events.ccc.de/" target="_blank">27C3</a>: <em>&#8220;Wie viele Konferenzen kennt ihr, die ein eigenes GSM und ein eigenes DVB-T haben? Und keine Twitter-Wall :-)&#8221;.</em> Dabei hatte ich den 27C3 vor allem via Twitter verfolgen k&ouml;nnen. Und war damit sicherlich nicht der einzige.</div>
</li>
<li>Bei Facebook mag es vielleicht mittlerweile diverse Einstellm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Privatssph&auml;re geben &#8211; <em>wer darf welche Inhalte sehen?</em> &#8211; aber stellt das auch wirklich jeder so ein? Gerade gestern hat <a href="https://twitter.com/#!/kiwanja/status/20605440127672320" target="_blank">jemand aus meinem Facebook Freundeskreis</a> 200 (!) von seinen vielen Kontakten bei Facebook aus der Kontaktliste gestrichen. Weil er die alle irgendwie doch nicht kannte und eine bessere &Uuml;bersicht haben wollte. Jemand, der den ganzen Tag mit IT zu tun hat, ein sehr geselliger Typ ist und sich als TED Teilnehmer und PopTech Fellow eigentlich gut mit Selbtmarketing auskennen m&uuml;sste. Und doch hat ihm Facebook diese Entscheidung (<em>&#8220;wer ist mein Freund bei Facebook?&#8221;, &#8220;wer hat Zugriff auf mein Profil, auf meine Kindheitsfotos, auf meine Familienfotos, auf meine Infos, Konversationen an der Pinnwand?&#8221;</em> etc.) in der Vergangenheit nicht so leicht gemacht wie es vielleicht bei anderen Netzwerken der Fall ist.</li>
<li>Mir fallen 10 gute Gr&uuml;nde ein, wieso eine Firma in Facebook vertreten sein sollte, aber &#8211; bei der o.g. Problematik zum &#8220;Freunde-Status&#8221; &#8211; eher weniger gute Gr&uuml;nde, wieso meine Schwester oder meine Mutter (die regelm&auml;&szlig;ig Anfragen von ihren <a href="http://www.goethe.de/ges/spa/dos/daf/deindex.htm" target="_blank">DaF-Sch&uuml;lern</a> bekommt), bei Facebook mitmachen sollten. Oder wie ich meiner Mitbewohnerin beibringen kann, dass sie nicht Hinz &amp; Kunz bei Facebook befreundet um ihre FarmVille Boni zu erh&ouml;hen, da vielleicht aus Versehen einer ihrer eigenen Sch&uuml;ler reinrutscht und ich ihr aus dem Grund keine privaten Dinge mehr auf die Pinnwand schreiben m&ouml;chte. Denn: so ganz logisch ist das f&uuml;r mich (als FB power user) eben alles noch nicht. Was bringen mir restriktive Privacyeinstellungen, wenn meine Kommunikationspartner das alles viel lockerer sehen?<br />
Und: viele sehen in Facebook immer noch das private Netzwerk, weniger die berufliche Seite wie bei Xing oder LinkedIn. Dass sich beide Welten nach Ansicht des Facebook CEOs miteinander vermischen sollten und Facebook eben diese beiden &#8211; privaten sowie beruflichen &#8211; Fronten abdecken soll, ist f&uuml;r den deutschen Benutzer vielleicht eher befremdlich. So ganz ist das Verst&auml;ndnis von Facebook f&uuml;r Privatnutzer bei eben diesen am Ende von 2010 noch nicht angekommen.</li>
</ul>
<p align="center"><img alt="Frankfurt Gestalten FB" src="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/12/frankfurtgestaltenfb.png" width="500" height="367" /></p>
<p>Eine <a href="https://www.facebook.com/frankfurtgestalten" target="_blank">Facebook Seite</a> haben wir &uuml;brigens auch f&uuml;r unser open data <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Hyperlocal" target="_blank">hyperlocal</a> Projekt <a href="http://www.frankfurt-gestalten.de/" target="_blank">Frankfurt-Gestalten.de</a> eingef&uuml;hrt &#8211; sogar neuerdings (dank <a href="http://kritischemasse.tumblr.com/" target="_blank">Wolfgang Weicht</a> vom Kombinat f&uuml;r asiatische Verhaltensforschung) mit sog. <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Landing_Page" target="_blank">&#8220;landing pages&#8221;</a>. Ich finde das sehr gut und bin gespannt, wie es sich entwickeln wird. Gerade weil vielleicht die typischen Facebook Nutzer nicht unbedingt auch bei Frankfurt-Gestalten.de mitmachen w&uuml;rden. Aber ist das wirklich so?</p>
<p>Facebook, quo vadis?</p>
<p>Und: was bedeutet Facebook f&uuml;r Euch?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kikuyumoja.com/?flattrss_redirect&amp;id=3229&amp;md5=c66a5ebc02a35a966852eabea4158c5b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kikuyumoja.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erl&#246;se aus Flattr &amp; Co. f&#252;r das Kinderheim</title>
		<link>http://kikuyumoja.com/2010/12/11/erlose-aus-flattr-co-fur-das-kinderheim/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 22:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ujerumani]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderheim]]></category>
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		<category><![CDATA[Spendenaktion]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Land Kenia in Ostafrika ist inoffiziellen Angaben zu Folge eines der reichsten L&#228;nder Afrikas. Nicht unbedingt wegen der eher bescheidenen Bodensch&#228;tze, den erfolgreichen Exportg&#252;tern wie Kaffee, Tee, Blumen oder dem Tourismus, sondern wohl vor allem weil es im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Land Kenia in Ostafrika ist inoffiziellen Angaben zu Folge eines der reichsten L&auml;nder Afrikas. Nicht unbedingt wegen der eher bescheidenen Bodensch&auml;tze, den erfolgreichen Exportg&uuml;tern wie Kaffee, Tee, Blumen oder dem Tourismus, sondern wohl vor allem weil es im Ausland so viele Kenianer gibt, die (oft am Fiskus vorbei) ihre Familien aus der Ferne finanziell unterst&uuml;tzen.</p>
<p>Jahrelange <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,728623,00.html" target="_blank">Korruption</a> und Missbrauch von staatlicher Gewalt haben trotz einer erstarkenden Mittelklasse auch immer weiter dazu gef&uuml;hrt, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer gr&ouml;&szlig;er und deutlicher wird.</p>
<p>Gelder, die f&uuml;r den Aufbau des Landes gedacht waren, flossen in die falschen Taschen. Innenpolitische Machtk&auml;mpfe f&uuml;hren immer wieder zu Verlusten, vor allem bei der armen Bev&ouml;lkerung.</p>
<p>Kenia ist ein wundersch&ouml;nes Land voller innerer Spannungen und Gegens&auml;tze, es befindet sich im Aufbruch in eine <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6299912,00.html" target="_blank">neue Zeit</a>, in der die selbstbewusste Jugend eigene Erfolge verbucht und &#8211; verf&uuml;hrt von ausl&auml;ndischen Investoren aus China und Russland &#8211; ihr Anlageverm&ouml;gen vermehrt.</p>
<p>Der Mobilfunksektor boomt mit seiner Vorreiterrolle &#8211; seit Mai 2010 gibt es in der Hauptstadt Nairobi einen eigenen <a href="http://ihub.co.ke/pages/home.php" target="_blank">Inkubator</a>, der gleichzeitig als Treffpunkt aller IT-Spezialisten dient. Die Stadt Nairobi platzt irgendwie aus allen N&auml;hten &#8211; was wenig verwundert, denn sie wurde nie auf die st&auml;ndig wachsende Einwohnerzahl ausgelegt: einen aktuellen Masterplan zur Stadtentwicklung gibt es nicht.</p>
<p>Seine Entwicklung ist auch seiner geopolitischen Lage zu verdanken &#8211; Kenia gilt mit seinen H&auml;fen und seiner internationalen Anbindung auch als wichtiges Zentrum internationaler Politik. Zwei UN Programme (UN-Habitat &amp; UNEP) haben dort ihr Hauptquartier.</p>
<p>Bei dieser idealen Ausgangslage k&ouml;nnte man also davon ausgehen, dass Kenia wie jedes andere Land in der Lage sein sollte, seine internen Probleme selber zu regeln.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</strong></p>
<p>Spendenwerbung mit afrikanischen Kindern, gerade zur Weihnachtszeit, war schon wiederholt Gegenstand der Diskussion in diesem Blog (<a href="http://kikuyumoja.com/2007/11/15/spendenmarathon-2007/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://kikuyumoja.com/2008/05/30/does-this-make-you-feel-better/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://kikuyumoja.com/2010/05/17/dein-tag-fur-afrika/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://kikuyumoja.com/2010/09/13/schulmahlzeiten-fur-kenia/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://kikuyumoja.com/2005/07/31/schokolade-fur-die-bildung/" target="_blank">hier</a>).</p>
<p>Diese international als <em>&#8220;poverty porn&#8221;</em> bezeichnete Methode empfinde ich als falsch, da sie nur weiter das falsche Afrikabild n&auml;hrt und dunkelh&auml;utige Kinder visuell mit den Begriffen Armut, Elend und Hunger gleichstellt.</p>
<p>Wieso sehen wir bei den Spendenaktionen von UNICEF &amp; Co. keine Bilder von &#8211; wei&szlig;en &#8211; unterern&auml;hrten &amp; geschlagenen &amp; zugedr&ouml;hnten Kindern aus Moskau, die in der Kanalisation hausen? Oder von den vielen, t&auml;glich vernachl&auml;ssigten armen Kindern in Deutschland?</p>
<p>Der Aufruf zum Spenden kommt f&uuml;r mich in der deutschen Gesellschaft oft einem modernen Ablasshandel gleich, zumindest wenn auf diese rhetorischen Mittel zur&uuml;ckgegriffen wird.</p>
<p>Dabei ist Spenden eine sehr feine Sache und sollte hierzulande viel selbstverst&auml;ndlicher werden! Mein Vater musste mit seinen Geschwistern nach dem 2. Weltkrieg auch monatelang &#8220;stoppeln&#8221; gehen, also die Fr&uuml;chte vom Feld auflesen (oder eben klauen), weil sie nichts zu Essen hatten. Ohne die g&uuml;tliche Hilfe Anderer w&auml;ren sie wohl damals nicht &uuml;ber die Runden gekommen und ich w&uuml;rde nicht diese Zeilen schreiben k&ouml;nnen. Folglich sind alle Menschen, die ohne eigenen Nutzen anderen Menschen helfen (gelebter Altruismus, sofern erw&uuml;nscht), in meiner eigenen Wertsch&auml;tzungsskala ganz weit oben. Die eigene Motivation (&#8220;ich mache das weil sonst keiner hilft&#8221;, &#8220;ich mache das damit ich mich besser f&uuml;hle&#8221;, &#8220;ich spende weil es mir auch mal dreckig ging&#8221;, etc.) bleibt dabei jedem selber &uuml;berlassen.</p>
<p>Im Folgenden m&ouml;chte ich nach dieser Einleitung aber doch erw&auml;hnen, wieso ich trotz meiner Ablehnung des poverty porns, der vielen Nichtregierungsorganisationen in Kenia und der gegenw&auml;rtigen &Uuml;bers&auml;ttigung mit Spendenaktionen das folgende Projekt f&uuml;r sehr gut befunden habe und nach M&ouml;glichkeit aus der Ferne unterst&uuml;tze:</p>
<p><strong>The Nest Home</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/12/thenesthome-screenshot.png" alt="TheNestHome-screenshot" width="500" height="541" /><br />
 <em>screenshot der <a href="http://www.thenesthome.com" target="_blank">The Nest Home Website</a></em></p>
<p>Das <a href="http://www.thenesthome.com" target="_blank">Nest Home</a> <em>&#8220;..ist ein Programm zur Pr&auml;vention und zur Wiedereingliederung f&uuml;r Kinder in Not und deren inhaftierter M&uuml;tter in Kenia.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Programm&#8221;</em> ist hier eigentlich eher der &Uuml;bersetzung des englischen Begriffes zu schulden, denn es ist keineswegs ein <em>staatliches</em> Programm, sondern ein <strong>privates</strong> Hilfprojekt mit deutschem Tr&auml;gerverein im Hintergrund und als eingetragene Stiftung in Kenia registriert.</p>
<p>Dass dieses Projekt &uuml;berhaupt als Stiftung bzw. Nichtregierungsorganisation in Kenia anerkannt wurde, ist nur dem unerm&uuml;dlichen Druck der Hauptverantwortlichen und Initiatorin des Projekts, Frau Irene Baumgartner, zu verdanken, die mit ihren Mitstreitern unentwegt, d.h. an 24h am Tag und fast 365 Tagen im Jahr f&uuml;r das Wohlergehen der Kinder sorgt. Da die Mitarbeiter des Nests zur Ablehnung jeglicher Korruption angehalten sind, dauern einige b&uuml;rokratische Prozesse auf staatlicher Seite oft l&auml;nger als eigentlich notwendig. Und das, obwohl der Sinn und Zweck dieses Kinder-aufname-heimes nur darin besteht, den in Haft befindlichen M&uuml;ttern und gelegentlich auch den vielen (!!) Findelkindern eine liebevolle Unterkunft (eben &#8220;The Nest&#8221;) zu bieten. Es handelt sich um einen Dienst an der kenianischen Gesellschaft, die immer st&auml;rker mit offenen Armen bei diesem Projekt mithilft und seinen Wert erkannt hat. Umso erfreulicher ist es dann auch, wenn <a href="http://uhuru.de/thenesthome/2009/12/03/family-familie/" target="_blank">Adoptionen innerhalb Kenias</a> &#8211; z.B. durch kinderlose kenianische Ehepaare &#8211; erfolgen k&ouml;nnen.</p>
<p>Das Nest Kinderheim mit seinen H&auml;usern (mehr dazu auf der <a href="http://www.thenesthome.com" target="_blank">Homepage</a>) ist f&uuml;r mich eine wirklich <strong>sehr gelungene Einrichtung</strong>, die es im Idealfall nat&uuml;rlich &uuml;berhaupt nicht geben sollte. Es muss sie aber geben, weil es in einer Welt von Gewinnern auch ebenso viele Verlierer gibt, die in ihrer Not oft auf sich selbst gestellt sind. Hartz IV? Gibt es nicht in Kenia.</p>
<p>So zum Beispiel junge &amp; alleinerziehende M&uuml;tter, die beim Handeln auf der Stra&szlig;e von der Polizei erwischt und aufgrund einer fehlenden (da teuren &amp; aufwendigen) Gesch&auml;ftslizenz / Gesch&auml;ftsausstattung (z.B. kein Verkauf von Lebensmitteln ohne Sch&uuml;rze) eingesperrt wurden. Und die Kinder? Kommen mit ins Gef&auml;ngnis. Oder verwahrlosen tagelang alleine im Wellblechverschlag, bis sie von den Nachbarn oder den Sozialarbeitern &#8211; die <a href="http://uhuru.de/thenesthome/2006/10/09/geschichten-aus-dem-nest/" target="_blank">F&uuml;sse voller W&uuml;rmer</a> &#8211; ganz zuf&auml;llig entdeckt werden. Es ist ein Teufelskreis, weil die Menschen teilweise aus Not, teilweise aus eigener Dummheit ins Gef&auml;ngnis kommen und die Kinder darunter zu leiden haben.</p>
<p>Ebenso gibt es auch die traurige, aber wahre Geschichte des kleinen Jungen, der <a href="http://uhuru.de/thenesthome/2010/09/16/ein-neuer-mensch-auf-erden-new-life/" target="_blank">von seiner Mutter in die Toilette geworfen</a> wurde, weil sie zu jung und unf&auml;hig war, f&uuml;r ihn zu sorgen. Was macht man in so einer Situation? Wie hilft man? Und ist es nicht ein Fass ohne Boden, wenn es in einer sich wandelnden Konsumgesellschaft immer mehr zur sozialen Verwahrlosung kommt? Wem hilft man? Und wem hilft man nicht?</p>
<p>In der Regel werden die Kinder f&uuml;r die Dauer der Inhaftierung der M&uuml;tter bzw. der Eltern aufgenommen und neuerdings auch schulisch ausgebildet. Im Anschluss daran gibt es eine Rehabilitierungsm&ouml;glichkeit f&uuml;r die jungen M&uuml;tter, wo sie in einer ruhigen Umgebung an der Ausbildung ihrer F&auml;higkeiten arbeiten k&ouml;nnen. Wenn das jemand als private Entwicklungshilfe (-zusammenarbeit) oder Diakonie bezeichnen m&ouml;chte &#8211; so be it. Wichtig ist mir, dass sich jemand um all diese Menschen k&uuml;mmert, ihnen Halt gibt (weil es sonst niemand tut) und daf&uuml;r Unterst&uuml;tzung bekommt.</p>
<p style="text-align: center;">
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rc87_pvz54I?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/rc87_pvz54I?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p><em>10 Minuten Video &uuml;ber das Nest Home in Limuru, Kenya</em></p>
<p>Die <a href="http://www.thenesthome.com" target="_blank">Website</a> des The Nest Home in Limuru (Vorort von Nairobi) in Kenia l&auml;uft in einem Unterordner auf meinem Uhuru.de Server und ich unterst&uuml;tze die Arbeit des Nests hier aus der Ferne &uuml;ber diese technische Seite. Manchmal schicke ich auch ein paar alte (aber noch funktionsf&auml;hige bzw. von mir reparierte) Handys zur Familie Baumgartner nach Nairobi, weil man in einem Land wie Kenia &#8211; trotz des Reichtums einiger Weniger! &#8211; auch diese Dinge gebrauchen bzw. verkaufen kann. Das ist nicht gerade viel und ich w&uuml;rde gerne mehr f&uuml;r das Nest machen: der Unterhalt des Kinderheimes verursacht <a href="http://uhuru.de/thenesthome/2010/10/01/price-increase/" target="_blank">jeden Monat hohe Kosten</a>. Alleine schon die <a href="http://uhuru.de/thenesthome/2010/03/04/hospital-bills-krankenhausrechnungen/" target="_blank">Krankenhauskosten</a> f&uuml;r kranke Kinder sind so derma&szlig;en hoch, dass man nur ganz direkt nach einem Zahlungserlass bitten kann und auch muss, weil es anders gar nicht zu stemmen w&auml;re. Gesundheit kostet Geld &#8211; auch in Deutschland ist die soziale Absicherung f&uuml;r Menschen ohne Aufenthaltspapiere trotz des Grundrechts auf Gesundheit <a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2010/05/Kranke-Migranten" target="_blank">nicht viel besser</a>.</p>
<p><strong>Selber aktiv werden</strong></p>
<p>Meine Motivation zur Hilfe ist nicht das Mitleid mit den tragischen Einzelschicksalen der Kinder &#8211; jeder hat seine eigene, oft traurige Geschichte &#8211; sondern weil ich diesen Kindern das Familienleben/Gruppenleben und die Geborgenheit erm&ouml;glichen m&ouml;chte, die andere als selbstverst&auml;ndlich betrachten und die ihnen genauso zusteht. Im Gegensatz zu ihren Eltern rutschen sie meist unverschuldet in diese Situation und werden dann der M&ouml;glichkeiten beraubt, die ihnen den Rahmen f&uuml;r eine erfolgreiche Entwicklung bieten. Beim wem, wenn nicht bei den Kindern, sollte Hilfe ansetzen?</p>
<p>In der Vergangenheit gab es auch schon diverse Helfer aus Deutschland und den USA, die im Nest Home in Limuru ehrenamtlich ausgeholfen haben (alles selber bezahlt, kein warmes Wasser, etc.), oder aber eine <a href="http://uhuru.de/thenesthome/2006/11/23/solar/" target="_blank">Solaranlage</a> oder ein tolles Kinderkletterger&uuml;st errichtet haben. Ohne diese Hilfe von Au&szlig;en &#8211; von Ausl&auml;ndern, aber auch von Kenianern! &#8211; w&auml;re das Nest Home Projekt sicherlich nicht zu dem geworden, was es jetzt ist.</p>
<p>Ich habe daher beschlossen, den <strong>Jahreserl&ouml;s</strong> des erst vor Kurzem auf meinem Blog eingef&uuml;hrten &#8220;<a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2010/05/Kranke-Migranten" target="_blank"><strong>Flattr.com</strong></a>&#8220;-Buttons (bei dem sich registrierte Nutzer/Blogger gegenseitig Guthaben zuweisen k&ouml;nnen, d.h. man legt zu Monatsbeginn einen Betrag fest und dieser wird dann am Monatsende durch Anzahl der Klicks geteilt) <strong>an das Nest</strong> zu &uuml;berweisen. Das ist jetzt nicht sonderlich viel (derzeit 1.31 EUR), weil die Flattr Funktion meiner Meinung nach vor allem in der deutschsprachigen Blogosphere bekannt ist, es den Flattr Dienst noch nicht so lange gibt, erst seit kurzem auf meinem Blog richtig aktiv ist (zwischenzeitlich deaktiviert) und weil mein Blog eher international erscheint &amp; ich nur selten Beitr&auml;ge auf Deutsch verfasse. Aber dennoch &#8211; vielleicht kommt ja so einiges zusammen. Selbstverst&auml;ndlich wird es zu dieser Aktion auch ein Update zur Schluss&uuml;berweisung geben.</p>
<p>Auf der <a href="http://www.thenesthome.com" target="_blank">Website des Nests</a> war eigentlich auch mal ein <a href="http://www.paypal.de/de" target="_blank">Paypal</a> Spendenbutton angedacht &#8211; viele Unterst&uuml;tzer des Nests wohnen zB. in den USA, f&uuml;r die die Bezahlung via Paypal bequemer w&auml;re. Aufgrund administrativer Abl&auml;ufe wie Schwierigkeiten beim Ausstellen einer Spendenquittung f&uuml;r Online&uuml;berweisungen wurde dies aber erstmal nicht umgesetzt. Ebenso haben wir (wir = die ehrenamtliche Verwalterin der Nest Home Website und ich) auf die &uuml;blichen Mittel des Social Media Zirkusses wie Facebook und Twitter weitgehend verzichtet. Es gibt zwar mittlerweile eine Facebookseite und sogar eine <a href="https://www.facebook.com/InTheNest2010" target="_blank">Initiative von US-amerikanischen Filmemacherinnen</a>, die einen Dokumentationsfilm &uuml;ber das Nest erstellen m&ouml;chten, aber&#8230; aber viel Erfolg f&uuml;hrt auch leider oft zu vielem Neid. Neid, den man bei der t&auml;glichen Arbeit nicht gebrauchen kann. Neid bei den lokalen Ansprechpartnern in staatlichen Einrichtungen, weil da eine Deutsche quasi im Alleingang und mit Hilfe potenzieller Geldgeber und vieler Freiwilliger ein Projekt aus der Taufe gehoben hat, das so viel Sinn macht und gut ist. Und bei dem es kaum vorstellbar ist (aus kenianischer Sicht), wieso jemand seine ganze Lebensenergie ohne Eigennutz in so ein Projekt steckt.</p>
<p>Spendern, die es gut meinen und die helfen wollen, muss man daher manchmal vor den Kopf sto&szlig;en, weil zu viel Hilfe teilweise genau das Gegenteil bewirken kann. Zum Wohle der Kinder eher weniger herumtrommeln und daf&uuml;r weniger Missgunst vor Ort ernten. Die o.g. internen Machtk&auml;mpfe in Kenia gibt es nicht nur in der Politik!</p>
<p>Jedenfalls: ich finde dieses The Nest Home Projekt sehr gut; ich unterst&uuml;tze es technisch; ich unterst&uuml;tze es weil es Menschen aus meinen beiden Heimaten Deutschland und Kenia involviert; ich wei&szlig;, dass die Gelder alle gut ankommen und direkt verwertet werden; ich wei&szlig; dass die Verwaltungskosten (overhead costs) im Gegensatz zu manch anderen Projekten aufgrund sinnvoller Investitionen relativ gering sind und ich wei&szlig;, dass dieses Projekt aus rein altruistischen St&uuml;cken von einer mehr als engagierten Pers&ouml;nlichkeit gef&uuml;hrt wird, die hier nicht ihren Afrikatraum verwirklichen m&ouml;chte, sondern dort hilft wo Hilfe wirklich gebraucht wird.</p>
<p>Ich m&ouml;chte daher jeden Leser dieses Blogbeitrages bitten, entweder die Flattr-Funktion unterhalb dieses Blogbeitrages zu benutzen, oder aber f&uuml;r dieses Projekt auf eines der <a href="http://uhuru.de/thenesthome/contact/" target="_blank">hier angegebenen Konten</a> zu spenden.</p>
<p>F&uuml;r eine dauerhafte Unterst&uuml;tzung gibt es auch einen F&ouml;rderverein in Oldenburg, den &#8220;Tunza Dada e.V.&#8221;, dessen Mitglieder mit ihren 6,- EUR Monatsbeitr&auml;gen die 38 Geh&auml;lter des Projekts finanzieren und Sonderzahlungen wie z.B. Reparaturen an den Geb&auml;uden oder dringende Neuanschaffungen erm&ouml;glichen. Der Verein hat derzeit 171 Mitglieder und 200 f&ouml;rdernde Nicht-Mitglieder.</p>
<p>Herzlichen Dank!</p>
<p>Juergen &#8220;Kikuyumoja&#8221; Eichholz (@jke)<br />
 Frankfurt am Main, 11.12.2010</p>
<p><strong>update:</strong><br />
Wie angek&uuml;ndigt habe ich den gesamten Jahreserl&ouml;s via Flattr von  meinem Blog <a href="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/12/&uuml;berweisung.png" target="_blank">ans Nest &uuml;berwiesen</a>. Allen Spendern ein herzliches Dankesch&ouml;n!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kikuyumoja.com/?flattrss_redirect&amp;id=3202&amp;md5=11b6b863b2677f831c38585f94e8e142" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kikuyumoja.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer braucht Kino, wenn er in einer Stadt wie Frankfurt wohnt?</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 00:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ujerumani]]></category>
		<category><![CDATA[whatever]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend in der U-Bahn sa&#223; ein &#228;lterer Mann - "s&#252;dl&#228;ndisch", w&#252;rde man wohl sagen, also nat&#252;rlich ein T&#252;rke (was ebenso nat&#252;rlich nicht stimmt), der vertieft in einer orangenfarbenen DIN-A4 Mappe las. Jede Seite mit arabischen oder persischen Schriftzeichen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend in der U-Bahn sa&szlig; ein &auml;lterer Mann &#8211; &#8220;s&uuml;dl&auml;ndisch&#8221;, w&uuml;rde man wohl sagen, also <em>nat&uuml;rlich</em> ein T&uuml;rke (was ebenso <em>nat&uuml;rlich</em> nicht stimmt), der vertieft in einer orangenfarbenen DIN-A4 Mappe las. Jede Seite mit arabischen oder persischen Schriftzeichen &#8211; so genau konnte ich es im Vorbeigehen nicht erkennen &#8211; war handgeschrieben, und mit seinem Schurrbart und dem Blick wirkte dieser Mann wie&#8230;</p>
<p>&#8230;ja?</p>
<p>Das ist genau der Punkt. Wir wissen gar nichts voneinander. Und doch musste ich beim Anblick dieses Mannes an den <a href="http://www.arte.tv/de/Istanbul/3377474.html" target="_blank">Themenschwerpunkt Istanbul bei arte.tv</a> denken, letztens, wo es auch einen <a href="http://videos.www4.arte.tv/de/videos/arabesk_gossensound_und_massenpop-3443908.html" target="_blank">Bericht &uuml;ber Arabeske</a> gab, dieser f&uuml;r westliche Ohren kitschigen Volksmusik:</p>
<p><em>&#8220;&#8230;l&#8217;arabesk s&#8217;est muée en phénomène national et a révolutionné la pop turque&#8221;.</em></p>
<p>Folglich stellte ich mir vor, wie dieser Mann in den 1970er, oder vielleicht auch 1980er Jahren ein <a href="http://vimeo.com/15427137" target="_blank">lokaler Star</a> war, der in seiner Freizeit dramatische Texte &uuml;ber Liebe und Schmerz schrieb und in Gedanken noch in dieser alten Zeit lebt. Am Abend, wenn er auf seinem Weg zum Flughafen ist, wo er in einer 10h Schicht durch die G&auml;nge des Terminals l&auml;uft und den M&uuml;ll der Flugg&auml;ste entfernt. Sich in der U- und S-Bahn mental auf die Eint&ouml;nigkeit der Arbeit vorbereitet, in dem er die alten Texte durchgeht und sich des Schmerzes erfreut, der gef&uuml;hlt besser war als der Luxus in der neuen Welt.</p>
<p>Das ist nat&uuml;rlich nur ein Gedankenspiel. Maximal drei Minuten lang einen fremden Menschen anschauen und sich eine Geschichte dazu &uuml;berlegen. Erfundene Geschichten zu Menschen, die in dieser Stadt leben und fr&uuml;her in einem anderen Kulturkreis ganz anders gewirkt haben?</p>
<p>Frankfurt am Main, diese typische Gro&szlig;stadt mit ihrem hohen Anteil an zugereisten Mitb&uuml;rgern, eignet sich hierf&uuml;r irgendwie ganz gut. Das Kopfkino siegt immer wieder in Frankfurt, diesem Schmelztiegel aus Kommerz und Kulturen &#8211; selten eine Stadt wie Frankfurt erlebt, die so viel HassLiebe in sich tr&auml;gt. Was also liegt n&auml;her, als sich vor Langeweile im &ouml;ffentlichen Nahverkehr die Menschen anzuschauen, und sich vorurteilbeladene, aber doch irgendwie passende Geschichten auszudenken (eben weil man es nicht besser wei&szlig;)?.</p>
<p>Bis jetzt habe ich mich noch nie so richtig gelangweilt im Leben. Wann waren wir eigentlich das letzte Mal im Kino?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kikuyumoja.com/?flattrss_redirect&amp;id=3192&amp;md5=c75903500e5047450bf86161de6ab0da" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kikuyumoja.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>German M-Pesa – would it be successful?</title>
		<link>http://kikuyumoja.com/2010/11/23/german-m-pesa-would-it-be-possible/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 17:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jke</dc:creator>
				<category><![CDATA[BarCamps]]></category>
		<category><![CDATA[biashara]]></category>
		<category><![CDATA[mobile phones]]></category>
		<category><![CDATA[Ujerumani]]></category>
		<category><![CDATA[east africa]]></category>
		<category><![CDATA[germany]]></category>
		<category><![CDATA[handy]]></category>
		<category><![CDATA[m-banking]]></category>
		<category><![CDATA[M-Pesa]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>
		<category><![CDATA[payment]]></category>
		<category><![CDATA[system]]></category>

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		<description><![CDATA[(...in English, und nicht auf Deutsch, because I'd love to see comments from non-German speakers as well. Dankesch&#246;n!)

Mobile payment solutions, or m-payment, aren't anything new to the interested mobile user. There are different (technical) models for mobile payments:


	
Premium SMS ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(&#8230;in English, und nicht auf Deutsch, because I&#8217;d love to see comments from non-German speakers as well. Dankesch&ouml;n!)</em></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mobile_payment" target="_blank">Mobile payment</a> solutions, or m-payment, aren&#8217;t anything new to the interested mobile user. There are different (technical) models for mobile payments:</p>
<ul>
<li>
<div>Premium SMS based transactional payments</div>
</li>
<li>
<div>Direct Mobile Billing</div>
</li>
<li>
<div>Mobile web payments</div>
</li>
<li>
<div>Contactless Near Field Communication</div>
</li>
</ul>
<p>During this year&#8217;s local <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CBsQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fdarmstadt.barcamp-rheinmain.de%2F&amp;rct=j&amp;q=barcamp%20darmstadt&amp;ei=3-nrTIjvDcn1sgblmtyjDw&amp;usg=AFQjCNHN49zD4vGZMGidZM6qkuPtuQFzBg&amp;sig2=SA-cCf1Nq9Fj-uQ5nR7mNw&amp;cad=rja" target="_blank">BarCamp in Darmstadt</a> (for the Rhein-Main area), I also <a href="http://kikuyumoja.com/2010/11/21/barcamp-darmstadt-2010-co/" target="_blank">presented</a> a few slides on <a href="http://www.safaricom.co.ke/index.php?id=250" target="_blank">M-Pesa</a> &amp; M-Kesho which are quite succesful in Kenya since their launch. <a href="http://www.safaricom.co.ke/" target="_blank">Safaricom</a>&#8216;s former CEO, Michael Joseph, also <a href="http://whiteafrican.com/2010/11/07/quick-hits-around-african-tech-5/" target="_blank">talked</a> about the success &amp; struggle that came along with it during his Q&amp;A session at (the) <a href="http://ihub.co.ke/pages/home.php" target="_blank">iHub Kenya</a> earlier last month. Afaik, M-Pesa on Safaricom (Kenya, 51% owned by Vodafone) is a Premium SMS based transactional payment system.</p>
<p>You can google for M-Pesa and also <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=m-pesa&amp;aq=f" target="_blank">check YouTube</a> for the various videos on M-Pesa and why it has become so successful in EAK over the last three years (obviously, due to the lack of and need for alternatives).</p>
<p>Now, Germany. A country with seemingly more ATMs than public toilets :-), a working payment system, affordable (sometimes free) bank accounts with minimal charges, a cash culture where card-based payment systems are diverse and convenient to handle, but most importantly:the existing mix of cash &amp; cards is an approved system that most often works and doesn&#8217;t require much behaviour change.</p>
<p>During another session on future mobile apps (during the BarCamp), fellow blogger <a href="https://twitter.com/kchvb" target="_blank">Kai-Christian</a> asked the attendees about their perception of mobile apps, and what we would like to see being developed.</p>
<p>As a hardware guy, I naturally love the idea of gadget add-ons that will turn your iPhone/smartphone into an e.g. medical test device, but when I look at the African market &#8211; and that was my main intention when I presented the slides on AfriGadget, Ushahidi, the iHub &amp; Co (= what can we learn &amp; adopt from them? South&gt;North exchange) &#8211; I think it&#8217;s a very valid question to ask about the lowest denominator: telephony &amp; sms, and why we are foccussing on High-Tech only (as opposed to the long-tail in mobile phone users, ~ 80% on simple phones), and why the market for SMS-based services still isn&#8217;t as satisfied as it should be.</p>
<p>To me it seems that since 1997, since the introduction of WAP, not much really changed in this sector (in .DE) because everyone was looking for the &#8220;killer app&#8221;, and this perception only really changed with true internet phones like the iPhone and such.</p>
<p>So I asked if a mobile payment system like M-Pesa would be possible in Germany.</p>
<p>One of the attendees, <a href="https://twitter.com/paulinepauline" target="_blank">Silke</a> (who is an expert on commerce systems and also blogs their usage on her <a href="http://blog.paulinepauline.de/" target="_blank">private site</a>), instantly replied that these mobile payment systems wouldn&#8217;t be successful in Germany because ppl wouldn&#8217;t need them (due to the aforementioned availability of ATMs &amp; alternatives).</p>
<p>Software developer &amp; technical consultant with a mobile service provider, <a href="https://twitter.com/alipasha" target="_blank">Ali Pasha</a>, added another comment to that and explained that there are security issues that come along with using SMS (which is true, because there is no 100% encryption). Given that a lot of Germans are having privacy concerns with Google Street View and objected the publication of street photos (which aren&#8217;t that private anyways), security issues are to be taken very serious when it comes to doing business in Germany (and, of course, elsewhere, but Germans seem to be very attached to security issues). No risk, no problem?</p>
<p>There are existing mobile payment systems available in Germany (also some upcoming ones based on Contactless NFC right here in Frankfurt), and I also remember the late <a href="http://www.paybox.at/" target="_blank">Paybox</a> service from early 2000 which is now only active in Austria. I don&#8217;t know the actual <a href="http://www.teltarif.de/arch/2003/kw04/s9733.html" target="_blank">reasons for their failure in Germany</a>, maybe due to investors pulling back or because of a tight competition with banks &amp; providers, or both, but it&#8217;s interesting to note that their failure obviously wasn&#8217;t due to users who rejected the system, but because of external pressure. I, for one, remember using Paybox as a happy customer. If there is one thing I&#8217;ve learned in business, (then) it&#8217;s that the best and most accepted solution isn&#8217;t always the one that will prevail and succeed.</p>
<p><img src="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/11/screenshotmpass.jpg" alt="screenshot mpass" width="500" height="534" /></p>
<p>What you see here is a screenshot taken from <a href="http://www.mpass.de/" target="_blank">mpass</a>, a German system run by Vodafone (M-Pesa!) &#8211; a list of online shops where you can already pay using mpass. Not too many, if I may say so, and I am sure that mpass isn&#8217;t as popular in Germany as it probably should (be).</p>
<p>And obviously, mpass isn&#8217;t like M-Pesa because it a) isn&#8217;t implemented into the SIM (SIM-toolkit) and b) mpass is also only (?) used as an add-on to online shopping, to confirm a payment, while m-pesa provides much more than that (e.g. the direct exchange of credit).</p>
<p>Sooo&#8230;. if a similar technology is already available, and if they have been &#8220;alive&#8221; since 2008 &#8211; what do you think? Would a mobile payment system (of any kind) be successful in Germany? Would it take a SIM-toolkit modification like M-Pesa to reduce security concerns among German users? I remember having an M-Banking menu item on my old D2/Vodafone SIM card which never worked, and I am not the only one who never understood this.</p>
<p>I think one of the main arguments for M-Pesa (from  provider perspective) is that users are forced to stick to a SIM (and the network), while mpass works from all networks. Is this due to a European law which regulates, but also limits the competition? I don&#8217;t know. But what I do know is that there&#8217;s often a different reality to what has been evaluated in field studies, or what we (as interested users) may assume of the market. Just as M-Pesa had been adopted to the Kenyan market by its users &#8211; &#8220;misused&#8221;, if you will. I like that. I&#8217;d like to see a similar development in Germany, if only to further explore what&#8217;s really possible with basic mobile phone functionality like telephony or sms.</p>
<p><strong>What do you think?</strong></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kikuyumoja.com/?flattrss_redirect&amp;id=3158&amp;md5=4b48595b30dcf025107726cc2b690cbf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kikuyumoja.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>BarCamp Darmstadt 2010 &amp; Co.</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 19:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jke</dc:creator>
				<category><![CDATA[BarCamps]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin grad zur&#252;ck vom BarCamp Darmstadt 2010, bei dem sich nicht nur IT Fritzen, und auch nicht nur Interessierte aus dem Rhein-Main Gebiet haben blicken lassen.
Wenn jemand eine so lange Anfahrt aus dem Saarland in Kauf nimmt um ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin grad zur&uuml;ck vom <a href="http://darmstadt.barcamp-rheinmain.de/" target="_blank">BarCamp Darmstadt 2010</a>, bei dem sich nicht nur IT Fritzen, und auch nicht nur Interessierte aus dem Rhein-Main Gebiet haben blicken lassen.</p>
<p>Wenn <a href="https://twitter.com/chiliconcharme" target="_blank">jemand</a> eine so lange Anfahrt aus dem Saarland in Kauf nimmt um sich mit Leuten auszutauschen, die er/sie vielleicht sonst nur &#8220;von Twitter&#8221; her kennt, durch die eine oder andere Session inspiriert wird oder einfach nur schaut was beim BarCamp los ist, dann spricht das wohl schon f&uuml;r die Qualit&auml;t der sehr guten Organisation und vielleicht auch der Teilnehmer.</p>
<p>In fast jedem Fall empfand ich diese 2 Tage (von 08:00 bis 18:00 Uhr) in einem Geb&auml;ude der Deutschen Telekom in Darmstadt als gelungen &#8211; entsprachen sie doch genau meinen Vorstellungen vom BarCamp, wo es &uuml;brigens jedem Teilnehmer &uuml;berlassen wird, durch einen eigenen Beitrag eine sog. Session zu gestalten und die Diskussion/Austausch zu einem Thema zu f&ouml;rdern. Au&szlig;erdem verwahrlost man als selbstst&auml;ndiger<em> &#8220;was-mit-IT/Web/Medien&#8221;</em>-Worker leicht, so dass dieser zwanglose Austausch bei den Stammtischen, Webmontagen, Ignite-Abenden, TEDx[Stadtname] und jetzt diesem BarCamp eine wirklich angenehme Alternative darstellt. Ein BarCamp empfinde ich dabei im besten Fall immer als eine Art Weiterbildung &#8211; auch wenn man meint, vieles zu kennen, gibt es doch immer wieder neue Kontakte.</p>
<p>Ich habe auch so eine (sehr gut besuchte &#8211; thx!) Session gestaltet heute morgen, direkt als Erster um 10:00 Uhr, zum Thema Afrigadget &amp; Softwareprojekte / Startups in (Ost-)Afrika. Das war eigentlich gar nicht geplant, aber <a href="https://twitter.com/schulezweinull" target="_blank">Wolfgang Weicht</a> vom Kombinat f&uuml;r asiatische Schwarmintelligenzforschung sowie <a href="https://twitter.com/untergeekde" target="_blank">Jan Eggers</a> vom HR hatten mich dann dazu gebracht, dass ich in der Nacht auf Sonntag vor allem vorm PC sa&szlig; und diese 93 slides zurechtgebastelt habe, die einen Einblick zur Arbeit bei/f&uuml;r AfriGadget &amp; Co bieten sollen:</p>
<p>
<div style="width:425px" id="__ss_5852389"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Kikuyumoja/barcamp-darmstadt-2010-bcda" title="BarCamp Darmstadt 2010 #bcda">BarCamp Darmstadt 2010 #bcda</a></strong><object id="__sse5852389" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=barcampdarmstadt-21112010-afrigadget-presentation-jke-101121113502-phpapp02&#038;rel=0&#038;stripped_title=barcamp-darmstadt-2010-bcda&#038;userName=Kikuyumoja" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse5852389" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=barcampdarmstadt-21112010-afrigadget-presentation-jke-101121113502-phpapp02&#038;rel=0&#038;stripped_title=barcamp-darmstadt-2010-bcda&#038;userName=Kikuyumoja" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object></div>
</p>
<p>Eine &auml;hnliche Pr&auml;sentation hatte ich vor 8 Monaten schon einmal vor einer kleinen Gruppe bei der <a href="http://kikuyumoja.com/2010/03/11/socialbar-frankfurt/" target="_blank">Socialbar Frankfurt</a> gehalten &#8211; seinerzeit aber ohne diese eigentlich wichtigen Erg&auml;nzungen zum Thema <a href="http://www.ushahidi.com" target="_blank">Ushahidi/Crowdmap</a> und <a href="http://www.ihub.co.ke" target="_blank">iHub Kenia</a>. Unser Gruppenblog Afrigadget.com ist sicherlich ein nettes Technikblog mit sozio-kulturellen Beobachtungen im afrikanischen low-tech Kontext, die wirkliche Innovation in 2010 in Ostafrika stellt f&uuml;r mich aber das <a href="http://www.ihub.co.ke" target="_blank">iHub Kenia</a> dar, das eine F&uuml;lle von neuen High-Tech M&ouml;glichkeiten bietet, und noch viel mehr &#8211; wie der bekannte GlobalVoices/Geekcorps Blogger <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ethan_Zuckerman" target="_blank">Ethan Zuckerman</a> jetzt auch <a href="http://www.ethanzuckerman.com/blog/2010/11/19/kenya-matters/" target="_blank">nochmal feststellen</a> konnte (und, wie er schreibt, am liebsten dort bleiben w&uuml;rde).</p>
<p>&Uuml;ber den Nutzen eines Open Source Crowdsourced Mapping Tools wie Ushahidi im Bereich der Nothilfe mag man sicherlich geteilter Meinung sein, aber mir ging es jetzt vor allem darum, dass ein technisch auf Weltniveau mitschwimmendes, aus einem Entwicklungsland wie Kenia stammendes Tool auch in Deutschland f&uuml;r ein interessantes Projekt eingesetzt werden sollte. Der <a href="http://blog.alexboerger.de/" target="_blank">Alex Boerger</a>, Designer/Kommunikations/Mediendingens, kam dann auch gleich mit einem interessanten Projektvorschlag r&uuml;ber: Ushahidi nutzen, um den Leerstand von B&uuml;ror&auml;umen in Mainz zu tracken. Die Idee finde ich super! Ganz abgesehen davon, dass der Alex auch ganz <a href="http://internetbrunnen.de/" target="_blank">andere coole Ideen</a> hat, freue ich mich nat&uuml;rlich sehr &uuml;ber diese Wahrnehmung des Ushahidi Potentials. Etwas gut zu finden und es dann auch einzusetzen sind zwei komplett verschiedene Dinge.</p>
<p>Sehen kann man das auch bei unserem Feierabendprojekt &#8220;<a href="http://www.frankfurt-gestalten.de/" target="_blank">Frankfurt-Gestalten.de</a>&#8221; (FG), f&uuml;r das wir massiv Postkarten ausgelegt und den Vertretern von Namics und TripleSense f&uuml;r die direkte Ansprache wohl eher Unannehmlichkeiten bereitet hatten (man m&ouml;ge mir dies verzeihen). FG basiert auf dem Content Management System Drupal, das zwar eigentlich total genial ist und eine wunderbare Flexibilit&auml;t bietet, aber auch seine T&uuml;cken hat. In einem Land wie Deutschland, in dem die Profis gerne auf Typo3 als &#8220;bestes CMS&#8221; verweisen, f&uuml;hlt sich die gemeinsame Einarbeitung in Drupal auch irgendwie gut an. Im Ausland ist Drupal bekannt und beliebt, nur in Deutschland&#8230;.</p>
<p>Und dann auch noch bei einer <em>Diskussionsplattform</em> zur <em>Lokalpolitik</em>, wobei diese beiden Begriffe hier eigentlich nicht wirklich zutreffen &#8211; auch nicht der Begriff &#8220;<a href="http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/neue-zukunft-fuer-alten-kiosk_rmn01.c.8440501.de.html" target="_blank">Internetforum</a>&#8221; (wie die FNP schrieb) &#8211; und auch bei mir eher Erinnerungen an Begriffe wie &#8220;Diskussionsbedarf&#8221; aus Asta-Zeiten hervorrufen. Das alles soll FG eigentlich nicht sein, sondern in erster Linie eine &Uuml;bersichtsseite zu den Aktivit&auml;ten der Lokalpolitik nach Stadtteilen geordnet, und virtuelle Anlaufstelle f&uuml;r die Probleme der B&uuml;rger mit der M&ouml;glichkeit, eine eigene Initiative zu starten (ohne den ganzen Quatsch, den man mit einer Iniative sonst vielleicht verbinden w&uuml;rde &#8211; wer will sich heutzutage schon &ouml;ffentlich engagieren, wenn er daf&uuml;r nach Stuttgart oder Gorleben fahren muss?). Nein, FG ist f&uuml;r uns auch Neuland, dass es in dieser Form erstaunlicherweise bundesweit noch nicht gegeben hat. Insofern lassen wir uns gerne &uuml;berraschen und freuen und auch &uuml;ber die zugesagte Mitarbeit einiger heller K&ouml;pfe im Rhein-Main Gebiet, so dass sich Frankfurt-Gestalten eigentlich nur nach vorne entwickeln kann.</p>
<p><img src="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/11/makezine_instructables.jpg" alt="makezine_instructables" width="500" height="374" /></p>
<p>Gefreut habe ich mich auch sehr &uuml;ber dieses<em> Make: &#8220;The Best of instructables, Vol. 1&#8243; </em>Buch aus dem Hause <a href="http://www.oreilly.de" target="_blank">O&#8217;Reilly</a> &#8211; einer Spende zu den regelm&auml;&szlig;ig stattfindenden Webmontagen, die ich als Gegenleistung f&uuml;r einen <a href="https://twitter.com/jke/status/6370893987053568" target="_blank">kleinen Tweet</a> erhalten hatte (und daf&uuml;r sch&auml;me, aber die Neugierde beim B&uuml;cherangebot war zu gro&szlig;). Ich bin n&auml;mlich ein leidenschaftlicher Bastler, habe mir in der Vergangenheit auch schon das <a href="http://makezine.com/" target="_blank">Makezine</a> gekauft und lese die O&#8217;Reilly B&uuml;cher idR auch online bei <a href="http://paperc.de/" target="_blank">PaperC</a> &#8211; der Plattform f&uuml;r Fachb&uuml;cher. Lohnt sich. Hei&szlig;en Dank!</p>
<p>Bedanken m&ouml;chte ich mich auch bei den <a href="http://darmstadt.barcamp-rheinmain.de/index/unterstuetzen/sponsoren.html" target="_blank">Sponsoren</a> und dem <a href="http://darmstadt.barcamp-rheinmain.de/index/unterstuetzen/das-orga-team.html" target="_blank">Orga-Team</a> f&uuml;r das super organisierte BarCamp &#8211; vom Ticket, &uuml;ber die Verpflegung hin zu den T-Shirts war da wirklich alles dabei. Einzig das sehr wackelige &amp; umst&auml;ndliche WLAN im Geb&auml;ude der Deutschen Telekom fand ich etwas seltsam und Netzempfang der anderen Wettbewerber war dort auch fast unm&ouml;glich innerhalb des Geb&auml;udes. Sp&auml;ter funktionierte dann der Fonic Stick, war dann aber nur noch f&uuml;r Twitter von Bedeutung. F&uuml;rs n&auml;chste BarCamp w&uuml;nsche ich mir daher entweder ein besseres WLAN, oder gute Empfangsm&ouml;glichkeiten bei den Mobilfunkanbietern. Das klingt jetzt vielleicht etwas kleinkarriert, aber mittlerweile laufen bei solchen Veranstaltungen nicht nur der back channel &uuml;ber Twitter, eine gute Netzabdeckung ist daher schon recht wichtig.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kikuyumoja.com/?flattrss_redirect&amp;id=3143&amp;md5=b72132f7da0ba5accaea2df5ad5b6e7a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kikuyumoja.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Welcome to Germany</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 09:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jke</dc:creator>
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(source) 

Google Street View Germany was launched this morning after a soft start two weeks ago. It currently covers 20 larger cities in Germany - the screenshot above is from a street in Frankfurt where a friend used to ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/11/screenshot-google-streetview.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3132" title="Screenshot of Google Street View Germany" src="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/11/screenshot-google-streetview.jpg" alt="" width="500" height="285" /></a></p>
<p><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Fuchshol+96,+Frankfurt+60320+Frankfurt+am+Main,+Hessen&amp;sll=50.149581,8.654939&amp;sspn=0.001234,0.003484&amp;ie=UTF8&amp;ll=50.149582,8.654939&amp;spn=0.000535,0.003484&amp;z=19&amp;layer=c&amp;cbll=50.149581,8.654939&amp;panoid=s1_ZW735GRCZ8XRV3LyHkA&amp;cbp=11,174.25,,0,5" target="_blank">(source) </a></p>
<p>Google Street View Germany was launched this morning after a soft start two weeks ago. It currently covers 20 larger cities in Germany &#8211; the screenshot above is from a street in Frankfurt where a friend used to live.</p>
<p>Over 244.000 Germans requested Google Germany to remove their property from being viewable via Google Street View, probably due to privacy concerns, and it is very likely that there will be more requests coming up to censor online street views like the one above. This process also can&#8217;t be revoked, so once the images have been altered, they can&#8217;t be set back.</p>
<p>While Germany isn&#8217;t the only country that has been having <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Google_Street_View" target="_blank">issues with Google</a> regarding this service and how data was collected, I am in fact very upset about the stupidity and &#8220;privacy concerns&#8221; of my fellow citizens, especially when you&#8217;re confronted with such views like the one above. I call this <em>&#8220;Verpixelungsfaschismus&#8221;</em>, because there are many other occasions when Germans should imo protest against political and social changes and nothing happens, but then when it comes to such an unimportant thing like Google Street View that will &#8211; at best &#8211; only contribute to marketing the beautiful parts of this country, almost a quarter million (!) house owners protest against a photograph of their property being published online. And it&#8217;s not that Google is the first provider to offer such a service.</p>
<p>Going by the criticism Google Street View encountered in many other European countries so far, I am only glad this isn&#8217;t a German-only thing. In other EU countries, this may be even worse.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://kikuyumoja.com/?flattrss_redirect&amp;id=3131&amp;md5=efaca67537e3f8e3595d633ec31c9207" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://kikuyumoja.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kommentare Werktags nur von 8 bis 19 Uhr.</title>
		<link>http://kikuyumoja.com/2010/10/23/kommentare-werktags-nur-von-8-bis-19-uhr/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 14:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturschock]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwei Artikel unter vielen, die mich im Oktober unterhalten haben und die ich gerne teilen m&#246;chte:

23 Thesen zur Zukunft der Medien – von Jochen Wegner 

Digitales Leben – oder: Eine Frage der Lehre

Wie gerne h&#228;tte ich auch hier kommentiert, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Artikel unter vielen, die mich im Oktober unterhalten haben und die ich gerne <a href="http://www.delicious.com/kikuyumoja" target="_blank">teilen</a> m&ouml;chte:</p>
<p><a href="http://www.wasmitmedien.de/2010/10/16/23-thesen-zur-zukunft-der-medien-von-jochen-wegner/" target="_blank">23 Thesen zur Zukunft der Medien – von Jochen Wegner </a></p>
<p><a href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/10/09/digitales-leben-oder-eine-frage-der-lehre/" target="_blank">Digitales Leben – oder: Eine Frage der Lehre</a></p>
<p>Wie gerne h&auml;tte ich auch <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/live-aid-und-die-folgen-fuer-afrika-bob-geldofs-besserwisserische-ignoranz-1.1015175" target="_blank">hier</a> kommentiert, jedoch:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Wir wollen die Qualit&auml;t der Nutzerdiskussionen st&auml;rker moderieren.     Bitte haben Sie deshalb Verst&auml;ndnis, dass wir die Kommentare ab 19 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages einfrieren.     In dieser Zeit k&ouml;nnen keine Kommentare geschrieben werden.     Dieser &#8220;Freeze&#8221; gilt auch f&uuml;r Wochenenden (Freitag 19 Uhr bis Montag 8 Uhr) und f&uuml;r Feiertage.&#8221;</em></p>
<p>Bei einer derartigen Betrachtungsweise &#8211; nicht nur bei der sueddeutschen.de, die Zensurversuche gibt es auch beim Spon &amp; Co. &#8211; sowie der selten gelebten Diskussionskultur (in Deutschland meinem Empfinden nach nicht wirklich existent bzw. zu faschistoid oder zu schwarz-wei&szlig;), spare ich mir viele Kommentare und denke an den Spruch meiner Mutter: <em>&#8220;Junge, wer soll das alles lesen?&#8221;</em>.</p>
<p>Am Wochenende zumindest niemand.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Aus aktuellem Anlass</title>
		<link>http://kikuyumoja.com/2010/09/24/aus-aktuellem-anlass/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 20:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jke</dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Ujerumani]]></category>

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		<description><![CDATA[ 

Die hier verlinkte Spiegel Anzeige, f&#252;r die gerade Spenden gesammelt wird, empfinde ich zwar als nicht so gelungen, aber dennoch: irgendwo in Europa m&#252;ssen wir mit dem Atomwahnsinn aufh&#246;ren. Ich m&#246;chte damit aber auch nicht behaupten, dass ich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/09/32707483.jpg"> <img class="aligncenter size-medium wp-image-3048" title="MerkelBurnsWesterwilliSmithers" src="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/09/32707483-500x225.jpg" alt="Achtung, SATIRE!" width="500" height="225" /></a></p>
<p>Die <a href="https://secure.avaaz.org/de/spiegel_anzeige/98.php" target="_blank">hier verlinkte Spiegel Anzeige</a>, f&uuml;r die gerade Spenden gesammelt wird, empfinde ich zwar als nicht so gelungen, aber dennoch: irgendwo in Europa m&uuml;ssen wir mit dem Atomwahnsinn aufh&ouml;ren. Ich m&ouml;chte damit aber auch nicht behaupten, dass ich AKWs ausserhalb Deutschlands als betriebssicherer und weniger gef&auml;hrlich empfinde.</p>
<p>Alleine schon die Nicht-Verf&uuml;gbarkeit eines <a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Wir-haben-die-Abfaelle-ohnehin-am-Hals-275812.html" target="_blank">geologisch sicheren Endlagers</a> f&uuml;r Sonderm&uuml;ll, wie ihn Atomm&uuml;ll darstellt, sollte Grund genug zur schnellstm&ouml;glichen Abschaltung sein. Und nat&uuml;rlich aus vielen anderen guten Gr&uuml;nden. Bald. Nicht erst in 20 Jahren.</p>
<p>Das oben verlinkte Bild entstand vor fast genau einem Jahr und wurde seinerzeit um Westerwilli und Smithers erg&auml;nzt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schulmahlzeiten f&#252;r Kenia!</title>
		<link>http://kikuyumoja.com/2010/09/13/schulmahlzeiten-fur-kenia/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 22:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jke</dc:creator>
				<category><![CDATA[EAKenya]]></category>
		<category><![CDATA[Ujerumani]]></category>
		<category><![CDATA[activism]]></category>
		<category><![CDATA[donation]]></category>
		<category><![CDATA[east africa]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[poverty]]></category>

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		<description><![CDATA[
 (vergr&#246;&#223;ern)

"Sie kaufen, wir spenden!"

Der kenianische Pr&#228;sident Mwai Kibaki hat ein h&#246;heres Jahresgehalt als z.B. Barack Obama, Angela Merkel oder auch Jacob Zuma.

Vom Premierminister und den vielen (nutzlosen, da inaktiven) Parlamentsabgeordneten und ihren Jahresgeh&#228;ltern ganz zu schweigen.

Deswegen brauchen wir ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://kikuyumoja.com/wp-content/uploads/2010/09/grossespendenaktionbeipenny.jpg" alt="Grosse Spendenaktion bei Penny" width="500" height="375" /><br />
 (<a href="http://www.flickr.com/photos/kikus/4987608303/" target="_blank">vergr&ouml;&szlig;ern</a>)</p>
<p><em>&#8220;Sie kaufen, wir spenden!&#8221;</em></p>
<p>Der kenianische Pr&auml;sident Mwai Kibaki hat ein <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/161801/umfrage/gehaelter-von-staats--und-regierungschefs/" target="_blank">h&ouml;heres Jahresgehalt</a> als z.B. Barack Obama, Angela Merkel oder auch Jacob Zuma.</p>
<p>Vom Premierminister und den vielen (nutzlosen, da inaktiven) <a href="http://www.mzalendo.com/" target="_blank">Parlamentsabgeordneten</a> und ihren Jahresgeh&auml;ltern ganz zu schweigen.</p>
<p>Deswegen brauchen wir Spenden (&#8220;Eine Schulmahzeit hat einen Wet von 20 Cent&#8221;) f&uuml;r die Sch&uuml;ler. Weil korrupte Politiker lieber Grundnahrungsmittel &amp; Anbaufl&auml;che f&uuml;r einen Gewinn ins Ausland verkaufen und nachhaltige Landwirtschaft (mit allem was dazugeh&ouml;rt) auch in Kenia immer noch ein Fremdwort ist.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Also to be discussed will be the effect on food security of existing land tenure systems and lease/sale of agricultural land to foreign investors “It is hoped that the conference will lead to more informed discussions on food security concerns among important stakeholders, including national and regional parliaments, <strong>so that sustainable agricultural development is placed at the centre of investment decision making</strong>,” she said.&#8221;</em> (<a href="http://www.nation.co.ke/News/Africa%20delegates%20meet%20in%20Nairobi%20over%20food%20security/-/1056/1003172/-/wcbh1iz/-/index.html" target="_blank">Quelle</a>)</p>
</blockquote>
<p>GROSSE SPENDENAKTION! !!!1!11!  (5 Tage lang)</p>
<p>Ich halte von dieser Aktion &uuml;berhaupt nichts. Und: wieso gibt es so etwas nicht mal f&uuml;r die Kinderarmut in Deutschland?</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>(filed under: poverty porn, misguided &amp; embarrassing activism, wrong dev aid policies, disgusting corporate social responsibility)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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